Autor-Archiv:Ursula Probst

Bezirksregierung Düsseldorf nutzt die Gunst der Stunde

und genehmigt Covestro den Weiterbau an der CO-Pipeline und versucht damit das OVG in Münster unter Druck zu setzten.

Wir vertrauen an dieser Stelle auf Richter beim OVG Münster, die sich auch von einer BezReg  Düsseldorf nicht beeinflussen und unter Druck setzen lassen.

Man könnte ja glatt auf den Gedanken kommen die Herrschaften von der BezReg in Düsseldorf hätten dank der Masken zu viel CO2 eingeatmet. Durch die entstehende Benommenheit haben sie dann messerscharf überlegt und sind zu den Schluss gekommen ein kleines “O” bei CO  weniger müsste wohl bekömmlicher sein als das blöde CO2…

Warum also machen die Untertanen schon wieder so einen Aufstand. Die müssten doch eigentlich durch die eingeimpfte Angst vor Corona dankbar für CO-Pipeline sein. Immerhin könnte ja bei einem Bruch das CO auch direkt Corona mit ausmerzen…

Hier jetzt die Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Und ein paar Pressestimmen:

WZ 04.07.2020: Klage geht in nächste Runde

Lokalkompass 03.07.2020: Bezirksregierung genehmigt Antrag auf sofortige Vollziehung

RP 04.07.2020: CO-Pipeline darf weiter gebaut werden

 

 

Offenlage Bebauungsplan 204A – Bungert-Ranch

Endlich wird auch im Außenbereich großzügig  Grün vernichtet und zubetoniert. Die Bungert-Ranch soll zugepflastert werden.

Vor lauter Corona- und Homepage-Stress haben wir die Offenlage des Flächennutzungsplans verpasst. Ist ja auch außergewöhnlich für Hilden zuerst den FNP zu ändern und erst danach den B-Plan abzusegnen.

Noch bis 15.06.2020 können Sie sich informieren und Anregungen vorbringen

Alle Unterlagen für Ihre Einwendung finden Sie hier mit weiter führenden Links.

Ganz speziell für die Plandarstellung wünschen wir Ihnen einen  Wand füllenden  Monitor oder einen sehr guten Beamer…

Keine JHV in Sicht

Unsere Mitglieder sollen sich bitte nicht wundern: auch unsere für den 06.05.2020 geplante Jahreshauptversammlung fällt erstmal der Corona-Politik zum Opfer…

Sie fällt nicht aus, sie wird nachgeholt. Sie muss nachgeholt werden, denn dieses Jahr stehen Vorstandswahlen auf der Agenda und das Amtsgericht, wenn es denn dann wieder ans Arbeiten kommt, wird die Durchführung entsprechend anmahnen…

 

Kein Aprilscherz – Hilden hat reagiert und im Amtsblatt veröffentlicht:

Die Offenlage der 52. Änderung des Flächennutzungsplans (Bungert-Ranch) ist ausgesetzt.

Zitat aus Amtsblatt:

 Amtliche Bekanntmachung zur Aussetzung der Offenlage der 52. Flächennutzungsplanänderung für das Areal der Tennis- und Golf-Ranch Bungert (Diekhaus)

Aufgrund der durch die Coronakrise verursachten eingeschränkten Zugänglichkeit des Rathauses seit dem 16.03.2020, wird die Offenlage der 52. Flächennutzungsplanänderung ausgesetzt.

Sobald das Rathaus für die Öffentlichkeit wieder regulär geöffnet ist, wird die öffentliche Auslegung fortgesetzt. Der genaue Zeitraum der fortgesetzten Offenlage wird im Amtsblatt bekannt gemacht.

Hier finden Sie die Planunterlagen für Ihre Einwendungen 

und hier das Amtsblatt

Wenn die Aussetzung aufgehoben wird, sind Sie dann gut vorbereitet für die Einsichtnahme und Ihre Nachfragen im Planungsamt.

Olympische Spiele um ein Jahr verschoben

  • Fußball-Europameisterschaft vertagt auf 2021
  • Bundesliga macht Pause bis mindestens Ende April
  • Eishockeyliga vorzeitig ohne Meister beendet
  • Abiturprüfungen fallen wahrscheinlich aus
  • Düsseldorf setzt die Auslegung von Bauleit-Entwürfen aus

: Begründung: Verwaltungsgebäude der Landeshauptstadt Düsseldorf sind seit 16.03.2020 für Publikumsverkehr geschlossen!

Und was macht Hilden? Seit 17.03.2020 sind alle Verwaltungen geschlossen!

Bis 27.03.2020 läuft die Offenlage für B-Plan 204A (Bungert Ranch) – natürlich mit der Möglichkeit der Einsichtnahme der Unterlagen im Rathaus.

Ja – In Hilden gehen die Uhren anders – Hauptsache der Investor bekommt zeitnah was er möchte. Da kümmert uns so ein blöder Virus namens Corona doch nicht.

Trotz Versammlungsverbot tagt morgen – Mittwoch – 25.03.2010 – der Rat – NEIN nicht online…

Das wäre die Gelegenheit die Offenlage zu verschieben – könnten sonst auch Klagen drohen.

Übrigens: wir haben es schon mal geschafft, dass eine Offenlage komplett wiederholt wurde – Giesenheide – direkt um die Ecke…

Damals war nur am letzten Tag der Offenlage das Rathaus wegen Betriebsausflug geschlossen.

Toll – Hilden hat neue Klimaschutzsiedlung!!!???

So die dicke Überschrift in unseren Qualitätsmedien…

Wer sich nicht mit der Bauwut in Hilden beschäftigt, glaubt doch sofort, dass die Siedlung schon steht.

Tatsache ist aber: wir warten noch auf die Antwort der Verwaltung zu unseren Anregungen und Einwendungen während der Offenlage des Bebauungsplans 255 Karnaper Straße, Schürmannstraße und Diesterwegstraße. Kann auch noch nicht erstellt sein – dazu muss erst ein Ratsbeschluss vorliegen!

Wenn der Rat die Anregungen der Bürger noch nicht “weggewägt” hat, ist der Bebauungsplan auch noch nicht beschlossen!

Da bleibt ein sehr schaler Beigeschmack, wenn das Land NRW dieses Bauvorhaben zur Klimaschutzsiedlung erklärt und auch noch fördern will (übrigens mit unseren Steuergeldern).

Das riecht doch förmlich danach, dass ein sehr Interessierter zum einen allerbeste Kontakte zur Landesregierung hat und zum anderen damit mal so richtig Druck auf den Rat und die Gremien der Stadt Hilden ausüben will…

Ach – der Name liegt mir auf der Zunge.

Noch ein Satz zur Landesförderung. Möglich, dass die Merkmale als Klimaschutzsiedlung erfüllt sind – die Entscheidung dafür passt aber keinesfalls in die derzeitigen Bemühungen um echten Klimaschutz.

Nur drei Schlagworte zu diesem Thema:

Durchlüftung des Gebiets, Hitzeinseln,  Hochwasserschutz

Nicht vergessen: Planungsrecht liegt in der Hoheit der Stadt Hilden – auch hierfür und trotz Entscheidung des Landes NRW!

 

 

Covestro und die “Alte Leier” – der Hilferuf nach der CO-Pipeline

soll von eigenen Schwächen und Versäumnissen ablenken

Hier die Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Genau hier hätten wir Ihnen jetzt sehr gerne den Artikel von Frau Antje

Höning “Die blockierte Republik” aus der RP vom 21.02.2020 verlinkt. Das sparen wir uns – ohne Bezahlung könnten auch Sie nicht lesen…

In altbewährter Journalistenmanier (wer bezahlt hat Recht) wird dort wieder einmal die mangelnde Ober-Herrschaft der Großindustrie beklagt. Warum nur dürfen so dumme Bürger, die keine Ahnung von den wichtigen Dingen des Lebens der Industrie haben, einfach klagen?

Mein Gott – jeder kann sich doch mal vertun – da sollten die Gerichte mal nicht so pingelig sein und durchwinken was für die Industrie dringend von nöten ist. Überhaupt – wir sollten die Klagemöglichkeiten doch einfach abschaffen…

Es gibt zu dem Artikel einen sehr guten Leserbrief – sollte er jemals in der RP erscheinen, werden wir den Autor bitten, ihn auch uns zur Verfügung zu stellen.

Sie haben bitte Verständnis dafür, dass wir eine Kopie des Artikels aus rechtlichen Gründen hier nicht verbreiten dürfen.Wer ihn lesen will kann bei uns vorbei kommen!

 

 

AKW Fessenheim abgeschaltet

Hier die Pressemitteilung von .ausgestrahlt: Fessenheim-Abschaltung: Freude und Mahnung

Erfolg der Anti-Atom-Bewegung auf beiden Seiten des Rheins / Atomausstieg in Deutschland muss beschleunigt werden

Zur Abschaltung des französischen AKW Fessenheim 1 am Samstag (22.02.2020) erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Der lange Kampf der Anti-Atom-Bewegung auf beiden Seiten des Rheins zahlt sich endlich aus. Mit jedem Reaktor, der vom Netz genommen wird, wird das atomare Risiko geringer.

Allerdings warne ich vor zu lauten Freudenbekundungen aus der deutschen Politik. Schließlich laufen hierzulande noch immer sechs große Atomkraftwerke, die ebenfalls in die Jahre gekommen sind, deren Störanfälligkeit zunimmt und die schon längst hätten abgeschaltet werden müssen. Wer also in Bund und Ländern regiert, sollte zuerst vor der eigenen Türe kehren und den deutschen Atomausstieg beschleunigen.

So ist der Tag der Abschaltung von Fessenheim 1 für uns Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner ein Tag der Freude und Mahnung gleichermaßen.“

Block 1 des französischen AKW Fessenheim am Oberrhein geht am Samstag, den 22. Februar vom Netz. Block 2 folgt dann am 30. Juni. Die Anlage steht direkt an der deutschen Grenze, 30 Kilometer von Freiburg entfernt. Die deutschen Atomkraftwerke in Brokdorf, Lingen, Grohnde, Neckarwestheim, Gundremmingen und Ohu sollen dagegen noch bis 2022 betrieben werden.

Rückfragen an:
Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt, Tel. 0170-9358759
ausgestrahlt.de