Monatliches Archiv:November 2014

Hilden: (Bau)-Jahr 2014 vom StEA gerettet

– der Rat wird am 17.12.2014 die Rettung endgültig machen Wie nicht anders zu erwarten, können beim Bauverein jetzt endlich die Korken knallen. Da gab es noch nicht einmal – und zwar von niemandem! – Redebedarf. Mit einer einsamen Gegenstimme von der BA war das Thema pfeilschnell erledigt. Es waren ja auch nur zwei Einwendungen vom BUND und von MUT. Alle Anderen, die gerne sich geäußert hätten, waren schon lange im Vorfeld entsprechend eingeschüchtert worden… Bei der “Sängerwiese” in Karnap gab es immerhin 5 Stimmen gegen den Offenlagebeschuss. Aber wenn die Beton-Fraktionen CDU und SPD sich wie immer einig sind, ist der Offenlagebeschluss gefällt. Frau Buschmann wird man allerdings nicht vorwerfen können, sie hätte gegen ihre große Liebe Karnap entschieden – sie glänzte durch Abwesenheit. So wird denn auch dieses Projekt auf die Schiene gebracht. Die vielen Unbekannten in der Gleichung (Lärm, Grundwasser, Hochwasser usw.) wird man sicher auch noch ganz elegant umschiffen… Ist gesundes Wohnen unter diesen Umständen möglich? Wir erinnern uns noch gut an den früheren Baudezernenten Rech, der gesundes Wohnen wegen eines Baums angezweifelt hat.

Hilden: StEA am Mittwoch 26.11.2014 ab 17:00 Uhr

– den Hinweis hätten wir ja fast vergessen – dabei muss doch das (Bau)-Jahr 2014 noch schnell gerettet werden. Der Wahlkampf mit den Sonntagsreden oder dem konkreten Schweigen hat viel (Bau)-Zeit gekostet. So geht es jetzt Schlag auf Schlag: Albert-Schweitzer-Schulgelände ist durch (wer hätte auch etwas anderes erwartet) jetzt muss der Bauverein endlich bedient werden und auch für die “Sängerwiese” in Karnap gibt es dringenden Handlungsbedarf. Wir sind sehr gespannt, ob sich Frau Buschmann mit ihrer CDU auch im Stadtentwicklungsausschuss auf ihre Liebe zu Karnap besinnen wird… Leider können wir Ihnen die Tagesordnung nicht liefern, denn http://alt.hilden.de/session/bi/to0040.php?__ksinr=858 will die Seite einfach nicht öffnen…

PM BUND: Massiven Antibiotikaeinsatz in NRW-Putenställen stoppen

– Bankrotterklärung der Geflügelmast Neue Antibiotikastudie belegt gravierende Missstände Düsseldorf, den 25.11.2414 Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht sich durch eine heute vorgestellte Studie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in seiner langjährigen Kritik an der industriellen Putenmast bestätigt: “Wenn in neun von zehn Mastdurchgängen (92,8%) den Tieren Antibiotika verabreicht werden, dabei durchweg auch für den Menschen wirksame “Reserveantibiotika” zum Einsatz kommen und zugleich in 1/3 der untersuchten Fälle ein in Deutschland für Puten nicht zugelassenes Präparat verabreicht wird, ist das eine Bankrotterklärung der Geflügelwirtschaft”, so Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND NRW. Das LANUV hatte im Auftrag des NRW-Landwirtschaftsministeriums im Jahr 2013 den Antibiotikaeinsatz in nordrhein-westfälischen Putenställen untersucht und dabei 516 Durchgänge von der Aufzucht und Mast der Puten bis hin zu deren Schlachtung und insgesamt 2764 Wirkstoffeinsätze ausgewertet. “Die Intensivmast von Puten wie auch die von Hähnchen funktioniert offenkundig nur mit regelmäßigen Antibiotika-Gaben. Sie missachtet den Tierschutz, fördert die Bildung resistenter Keime und nimmt inakzeptable Risiken für Mensch und Umwelt in Kauf”, so Sticht. Auch die Überwachung des Arzneimittelrechts durch die örtlichen Veterinärbehörden zeigt erschreckende Defizite auf. “Wie kann es sein, dass in großem Umfang für Puten nicht zugelassene Medikamente verabreicht werden und die verantwortlichen Behörden das nicht bemerken bzw. nicht einschreiten?” fragt Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW. Der BUND fordert, geltendes Arzneimittelrecht konsequent anzuwenden und Verstöße zu ahnden. Zentraler Ansatz zur Verringerung des Medikamenteneinsatzes ist aus BUND-Sicht jedoch der Ausstieg aus der Intensivmast. “Seit mehr als zehn Jahren weisen wir in Nordrhein-Westfalen mit eigenen Studien auf die tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen in den NRW-Putenställen und deren negativen Folgen hin. Wir benötigen umgehend rechtliche Mindeststandards für die Putenhaltung und deren Aufnahme in die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung des Bundes, geringere Besatzdichten und das Verbot der Extremzucht wie die der Rasse “BIG 6”, so Ralf Bilke. Die schwergewichtige Putenrasse BIG 6 wird laut LANUV in 86,2% der untersuchten Ställe gehalten. Sie ist auf einen extrem hohen und unnatürlichen Brustmuskelanteil von rd. 30% des Körpergewichts ausgelegt und erhält gegenüber anderen Putenrassen überdurchschnittlich viele Antibiotika. Der BUND begrüßt deshalb das Vorhaben von NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel, im Bundesrat einen Vorstoß zur Verbesserung der Haltungsbedingungen für Mastputen zu starten und ruft dazu auf, ebenso das Verbot der “BIG 6” auf Bundesebene anzugehen. Hinweis: Die BUND-Studie “Putenhaltung in NRW – Ergebnisse einer BUND-Recherche 2013 / 2014” steht als download unter http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Themen_und_Projekte/Landwirtschaft_Gentechnik/2014_03_BUNDhintergrund_Putenhaltung_in_NRW_2013_.pdf bereit.

Albert-Schweitzer-Schulgelände

– abnicken zum Satzungsbeschluss wird am 19.11.2014 eingefordert Es ist völlig egal, wie fundiert Vorschläge, Einwendungen und Anregungen von Bürgern sind – der Satzungsbeschluss muss endlich her. Von langer Hand vorbereitet, alle eingespannt, die sich vor den Karren spannen ließen, muss das Werk jetzt endlich vollendet werden. Könnte doch alles schon fertig sein, wenn bloß die blöde Bürgerbeteiligung nicht wäre… Uns würde sehr interessieren, wer von denen, die die Hand zum Satzungsbeschluss heben werden, auch alle Vorlagen gelesen und verstanden hat. Damit Sie unsere Anmerkung besser verstehen hier die Tagesordnung mit allen Links zu den Unterlagen. Sie haben ja noch gut zwei Tage Zeit dies alles zu lesen… Natürlich sind wir auch sehr gespannt darauf, wie viele kritische Stimmen es noch geben wird. Im Vorfeld haben manche ja bekundet, das wäre ihnen zu viel der “Bauwut”.

MUTiger Straßenbaum

– an der Furtwängler Straße gepflanzt Am 28.10.2014 war es soweit: der Bergahorn wurde gepflanzt. Einige MUTige sowie Frau Halm und Herr Hendrichs vom Grünflächenamt hatten Zeit gefunden dabei zu sein. Eher symbolisch gedacht war unser Schippen von Erde und die Wässerung mit Getränkeflaschen. Der Spruch “Dann wachs mal schön” frei nach “Papa Heuss” wurde nicht ausgesprochen, war aber in manchen Köpfen präsent. Hier ein paar Bilder Und das berichtete die RP: Junge Bäume ersetzen Orkan-Schäden

MUTiger Straßenbaum

– hier kommen endlich ein paar Bilder Mit neuer Bildbearbeitungssoftware dauert es halt etwas länger… Von Fachleuten gepflanzt Zeit für ein Gespräch mit dem Grünflächenamt Ganz schön hoch schon – passt nicht ganz aufs Bild… Fachsimpeleien Noch ein wenig symbolisch wässern Auch ganz schön MUTig – Amberbaum auf der Grünfläche vor dem Nordfriedhof