Monatliches Archiv:September 2014

MUtiger Info-Stand ein voller Erfolg

Unser Dank gilt allen, die mit ihrer Spende zu dem tollen Ergebnis beigetragen haben 374,00 EUR wurden in knapp drei Stunden für die Ersatzpflanzung eines von Orkantief “ELA” geschädigter Straßenbaums eingesammelt. Wer wollte, konnte seine Spende in Kuchen umwandeln. Erstaunlich dabei, dass etliche nur der Spende wegen zum Info-Stand kamen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig den Bürgern die Bäume sind. Aus der Vereinskasse von MUT kommen weitere 1.000,00 EUR hinzu. Der Gesamtbetrag von 1.374,00 EUR wird ausreichen für die Ersatzpflanzung eines Straßenbaums. Genaueres über den Preis werden wir erst nach “Marktabfrage” des Grünflächenamts wissen, denn vermutlich sind die Preise für Bäume auf Grund der gestiegenen Nachfrage nach “ELA” nicht gerade gefallen. Mit dem Grünflächenamt bereits abgestimmt ist der Standort Furtwänglerstraße. Dort war ein Bergahorn von Orkan “ELA” so stark geschädigt, dass er gefällt werden musste. Wir werden Sie rechtzeitig über den weiteren Verlauf der Aktion informieren.

Presselinks zur OVG-Entscheidung schon vermisst?

– hier kommen sie – einige ausgewählte Gerne verweisen wir an dieser Stelle noch einmal auf das Rechtsgutachten von Prof. Muckel u.A. vom 21.03.2006 Für Ungeduldige und nicht Juristen hier in der Kurzfassung Beginnen wir mit der WAZ, die so pfeilschnell war (online am 28.08. 15:40 Uhr) OVG Münster hält Bau der CO-Pipeline für verfassungswidrig WDR: Gericht hält NRW-Gesetz für verfassungswidrig Machen wir also weiter mit der RP: Gericht kippt CO-Pipeline Zitat aus RP: Der Bayer-Konzern reagierte enttäuscht: “Die Entscheidung ist nicht unser Wunschergebnis. Sie bedeutet für unser Projekt erneut erheblichen Zeitverlust”, sagte Bayer-Rechtsexperte Gabriel Harnier. “Wir werden die schriftliche Begründung des Gerichts abwarten. Danach prüfen wir unsere juristischen Optionen.” Welche juristischen Optionen? Die Entscheidung des OVG ist unanfechtbar – laut PM des OVG Zitat RP: Tatsächlich aber wird bereits auf höchster Ebene diskutiert, wie man weiter vorgeht. In Konzernkreisen wird nicht ausgeschlossen, dass Bayer das leidige Pipeline-Projekt von sich aus aufgibt. Und noch einmal RP – Frau Antje schreibt wieder Kommentar für Bayer nur “propipeline” wird noch vermisst. Hinweis: lesen Sie auch die Kommentare zum Kommentar. Die ersparen es uns, selbst noch einmal zu kommentieren: Schlag gegen den Industrie-Standort NRW Zur Erinnerung hier der Link zu unserem Beitrag vom 14.03.2010 Ja – so schreibt und denkt sie wohl auch oder wird sie etwa dazu gezwungen… Eine besonders gute Antwort auf ihren Kommentar haben wir hier beim WDR4 gefunden: Eine Blamage für die Politik und den Bayer-Konzern Auch Laberbacken haben sich zu Wort gemeldet. NRW Wirtschaftsminister Duin will gerne alles schön reden lassen, damit die Bürger endlich begreifen, dass Giftgas vor der Terrasse, an Kindergärten und Schulen einfach sinnvoll ist, die toxische Wirkung sich durch labern vermindern lässt und Enteignungen eben auch zu privaten Zwecken legitim sein müssen. Hier der Artikel in der WZ: Firmen sollten Dialog mit Bürgern suchen Zitat WZ Wirtschaft, Politik und andere Multiplikatoren sollten den Dialog mit den Bürgern auf Augenhöhe führen und vor allem Vertrauen schaffen. Dort dürfe nicht der Verwaltungsjurist auftreten, der zwar alles richtig erkläre, aber dank ungeschickter Kommunikation am Ende Bürger zurücklasse, die unzufriedener als zuvor seien. Die Politik könne dazu das Handwerkszeug liefern, nimmt er sich selbst in die Pflicht. Ja, ja – IFOK wirds richten… Uns hat das OVG Münster (mal wieder) den Glauben an den Rechtsstaat zurück gegeben.