Monatliches Archiv:April 2013

Pressemeldungen zum Erörterungstermin

für die Einwendungen gegen den Änderungsabtrag CO-Pipeline von Bayer Zur Erinnerung nochmal der Link zur PM der Bezirksregierung Bezirksregierung reserviert Essener Grugahalle für Pipeline-Termin Schon erstaunlich. Die BezReg informiert die Öffentlichkeit noch vor Vertragsabschluss für die Halle… Zitat WAZ “Bislang ist noch kein Vertrag unterzeichnet”, sagt Hallensprecherin Plagemann, die sich erstaunt zeigt, dass die Bezirksregierung mit der Nachricht schon an die Öffentlichkeit ging. WZ: CO-Pipeline: Großes Forum für Gegner WZ: CO-Pipeline: Der Protest geht weiter Die Überschrift stimmt! Auch wenn derzeit ein wenig Ruhe an der Pipelinefront eingekehrt ist, geht der Protest weiter. Die Initiative steht bereit jederzeit wieder laustark und sachlich vor die Front zu gehen. RP: CO-Pipeline-Gegner treffen sich in Grugahalle Zitat RP: Anschließend will die Behörde feststellen, “ob das Vorhaben entscheidungsreif ist oder ob weitere Sachverhaltsermittlungen erforderlich werden”. Wir sind sehr gespannt, wie ergebnisoffen die Bezirksregierung zu einer Entscheidung kommt.

Bayer Hauptversammlung 2013

– mit viel Protest von allen möglichen Seiten Auch die Initiative “Stopp-CO-Pipeline” war – wie in den vergangenen Jahren – dabei. Hier die Pressemitteilung der Initiative Und die Redebeiträge in der Aktionärsversammlung von Dieter Donner und Dr. Gottfried Arnold

Bunte Vielfalt statt genormter Einfalt

Aktiv werden – die EU will wieder zuschlagen… Die EU-Kommission will Einheits-Saatgut weiter den Weg ebnen. Alte und regionale Obst- und Gemüse-Sorten hätten kaum noch eine Chance – ganz im Gegensatz zu Industriesorten von Monsanto, Syngenta und Co. Hier können Sie den Appell dagegen unterzeichnen und weitere Infos lesen

Was Bayer-Aktionäre wissen sollten

– Initiative informiert vor und in der Bayer-Aktionärsversammlung In dem Geschäftsbericht halten sich Dr.Dekkers und seine Vorstandskollegen zur CO-Pipeline auffällig zurück. Dabei dürfte es die Aktionäre doch sehr interessieren, wo Risiken für Ihre Kapitalanlage versteckt sind und weiteres Geld verbuddelt wird. 1. Die CO-Pipeline rottet im rheinischen Boden seit Jahren vor sich hin und Bayer steht noch in diesem Jahr ein sehr schwieriger Prozeß beim Oberverwaltungsgericht in Münster bevor. Die Richter dort haben bereits im Jahr 2007 mächtige Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens geäußert. Seltsam, dass Bayer in seinem Bericht zu diesen “rechtlichen Risiken” keine Silbe für nötig hält. 2. Bayer hat im Jahr 2012 seinen Planänderungsantrag zur CO-Pipeline nachge-reicht. Die dort angekündigten “Nacharbeiten” sollen Bayer weitere Millionen kosten und das dürfte den Aktionären gar nicht schmecken. Mehr als 24.000 Menschen – weit mehr Menschen als BayerMaterialScience weltweit überhaupt beschäftigt – haben Einwendungen dagegen bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. 3. Gerade in jüngster Zeit ist die Bomben-Gefahr wieder virulent geworden. So wurde in Duisburg nur 80 Meter neben der CO-Pipeline eine weitere Bombe mit dem hochriskanten, weil unberechenbaren Säurezünder ausgemacht. Und niemand kann sagen, was dort und anderswo nahe oder sogar unter der CO-Pipeline noch an Risiken schlummert. Denn die Trasse wurde niemals ordentlich auf Bomben untersucht. Die Aktionäre haben Anspruch auf ehrliche und vollständige Information und der Vorstand sollte das “tote” CO-Pipeline-Projekt beenden, um weitere Risiken und weitere Geldausgaben und größeren Imageschaden zu vermeiden! Das Manager Magazin berichtete, dass Bayer zu den NRW-Konzernen gehört, die bei vielen Studenten eher unbeliebt sind Bayer liegt danach erst auf dem 48.Rang! Wer mehr über die im Boden schlummende Gefahr erfahren möchte, dem empfehlen wir: ZDFzoom “Die schlummernde Gefahr”

Erörterungstermin Anfang November

– in der Gruga-Halle in Essen Nach Offenlage der Unterlagen des Planänderungsantrages sind bei der Bezirksregierung mehr als 24.000 Einwendungen eingegangen. Die Erörterung im Planänderungsverfahren zur CO-Pipeline beginnt nach derzeitiger Planung Anfang November 2013 in der Grugahalle in Essen. Hier der Link zur PM der BezReg

Nachgefragt im Rat

– Einwohnerfragestunde am 10.04.2013 1. Frage Vor gefühlten 3 Monaten war die Beethovenstraße auch schon gesperrt wegen umfangreicher Tiefbaumaßnahmen – an derselben Stelle wie jetzt. Wieso wurden diese Arbeiten nicht koordiniert durchgeführt? Das hätte der Stadt Geld und den Bürgern Ärger erspart. Wir hatten hier eine schnelle Ausrede erwartet, aber noch nicht einmal die kam rüber. Da war die Verwaltung wohl sehr überrascht, dass das Gedächtnis von Bürgern noch so gut funktioniert. Jedenfalls hat die Verwaltung erstmal Zeit gewonnen und kann in Ruhe an der Antwort feilen… 2.Frage Welche Konsequenzen werden in der Verwaltung aus dem Desaster öffentliche Grünfläche / Wegeverbindung Fabricius/Collinet Straße gezogen und wann wird die noch verbliebene Linde jetzt ordnungsgemäß mit Stamm- und Wurzelschutz gesichert? Natürlich auch keine Antwort – nur die Klarstellung vom Bürgermeister: kein Desaster… Wir sind sehr gespannt: 1. wann die Linde fällt oder stirbt 2. ob wir Antwort bekommen und wenn ja wann 3. ob in der Verwaltung für die Zukunft Konsequenzen gezogen werden Bei Punkt 3 geben wir uns keiner Illusion hin. Da wird sich nichts ändern. Bauen ist immer wichtiger als “Grünfutter”. Es wäre ein echtest Desaster, wenn nicht gebaut werden könnte… Bilder von Kein Desaster finden Sie hier.

Bilder von “Kein Desaster”

Das war einmal eine öffentliche Grünfläche… Was könnte in Hilden schöner sein als Baugruben? Kirschbaum auf öffentlicher Grünfläche – jetzt tot in der Baugrube Linde – völlig ohne Schutz und Gehweg abgesperrt Wer nicht weiß, wie Baumschutz auf Baustellen erfolgen soll, kann hier nachsehen