Monatliches Archiv:Juli 2012

Giesenheide – Update

der unendlichen Geschichte im Sommerloch 2012 Die unendliche Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen sowie der Schlange, die kein Bürger je gesehen hat und die nur die Stadtverwaltung kennt… Machen wirs kurz: Das Wesentliche finden Sie im Sommerloch 2011 Giesenheide – die unendliche Geschichte Kurz nach Baubeginn der Straße ins Nirwana , war der Investor, für den sie so dringend gebaut werden musste, auch schon wieder weg. Am 14.06.2012 war dann die Bürgeranhörung für die Änderung des B-Plans 232. Jetzt also ist das JWD auch abgerissen und die Stadt kauft die Flächen von den Pleitegeiern zurück – berichtet die RP am 23.07.2012. Stadt kauft Flächen zurück Warten wir also auf das Sommerloch 2013. Bis dahin können Sie ja für weitere (ältere) Beiträge und Links Giesenheide als Suchbegriff auf dieser Homepage eingeben.

Baumschutz – nein Danke

– was tun, wenn so eine blödes Baumschutzgitter stört? Wegnehmen – ist doch ganz einfach! Warum muss der olle Baum auch ausgerechnet hier wachsen, wo der Bauverein baut. Das Merkblatt zum Baumschutz auf Baustellen ist bereits seit vielen Jahren auf unserer Homepage zu finden… hier der Link zum Download 344 aufmerksame Leser haben es bereits angeschaut. Und jetzt zwei Bilder zur genaueren Betrachtung: Nix wie weg mit dem Gitter Damit der Baum dem Betonmischer keinen Schaden zufügt, ist da doch einer der auspasst. Wenn Sie das Merkblatt aufmerksam betrachtet haben, fällt Ihnen sicher auf: 1. kein Stammschutz 2. Betonmischer befährt den Wurzelbereich 3. weitere im Merkblatt dargestellte Schutzmaßnahmen sind nicht zu sehen Aber wir haben noch mehr Bilder zu bieten, was so alles – gegen jedwede Vorschrift – mit den Bäumen der Allee An den Linden passiert: Kräne brauchen Platz Da können schon mal Äste im Weg sein Was abgestorben ist, kann man ja wegschneiden Die Allee “An den Linden” ist in 2012 für “Allee des Jahres 2012” beim BUND eingereicht…

Aktuelle Stunde im Landtag am 04.07.2012

– auf Antrag der FDP-Fraktion Wie kam es so plötzlich dazu? Die Landesregierung hat ein Gutachten zur CO-Pipeline ausgeschrieben, das auch technisch machbare und wirtschaftlich sinnvolle Alternativen zur Pipeline begutachten soll. (Hier der Link zur Ausschreibung. Weitere Infos erhalten nur dort Registrierte) Darüber hatte zuerst die RP berichtet. Weitere Medien haben nachgezogen. Auf die Artikel in der RP und der WAZ begründet sich der Antrag der FDP-Fraktion: Antrag auf Aktuelle Stunde Im Bewusstsein um die Brisanz des Gutachtens, haben wir ganz bewusst Zurückhaltung geübt. Bevor wir Ihnen die Aufregung über die Medienberichte zumuten, zunächst einige Fakten: 1. Anlass für die Aktuelle Stunde im Landtag war das ausgeschriebene Gutachten! 2. Weder die Initiative “Stopp-CO-Pipeline” noch die Landesregierung haben jemals die Chemieindustrie in NRW in Frage gestellt. 3. Der Chemie-Standort NRW ist auch ohne die CO-Pipeline nicht gefährdet. Selbst wenn die CO-Pipeline schon in Betrieb wäre, könnte Bayer sie nicht nutzen! In Dormagen gibt es keinen Überschuss an CO! Im Gegenteil – in Dormagen wird ein weiterer CO-Reformer durch AirLiquid benötigt, um zukünftig dort die notwendige Menge CO für die TDI-Anlage zur Verfügung zu stellen. wir berichteten Da kann Bayer noch so viele Pressegespräche führen, um die Notwendigkeit der Pipeline heraus zu kehren, die Fakten sprechen eine andere Sprache! Was also soll das Beharren auf der Pipeline? Der Bau eines modernen Reformers in Üerdingen löste alle Probleme – auch die des negativen Images von Bayer. Vielleicht würden auch wir ja dann wieder Aspirin kaufen… So – das war das Vorwort – jetzt können Sie in einigen Links lesen, wie aus einem ja zum Chemie-Standort ein ja zur CO-Pipeline wird. RP: Rot-Grün unterstützt CO-Pipeline RP Kommentar: Pipeline-Debakel WELT: NRW-Regierung steht zur umstrittenen CO-Pipeline Und hier noch die Pressemitteilung der Initiative: Gutachten-Kritik in aktueller Stunde Bilden Sie sich doch Ihre eigene Meinung über die Aussagen: Video der Plenarsitzung am 04.07.2012

Albert-Schweitzer-Schule

Offener Brief BUND Hilden an die Fraktionen im Hildener Stadtrat Verdichtung gegen die kommunale Vernunft – immer mehr Gründe sprechen gegen einen hastigen Beschluss. Die Gutachter des strategischen Stadtentwicklungskonzeptes haben auf Seite 87 des Gutachtens eine Kostenbilanz zu diesem Gelände vorgestellt. Bei 65 Wohneinheiten ermittelten sie eine positive Auswirkung für die Stadt Hilden in Höhe von 116.640 Euro. Die drei “Sieger” im jetzigen Wettbewerb haben keine Zahlen und dafür umso mehr Wohneinheiten und an mehreren Stellen fehlerhafte Konzepte vorgelegt. Da fragen sich doch Bürgerinnen und Bürger in Hilden, wie der Stadtrat jetzt schon eine Richtungsentscheidung treffen kann, wenn noch nicht einmal vernünftige Zahlengrundlagen vorgelegt und gewürdigt wurden. Deshalb möchten wir die dringende Bitte und Warnung an den Rat der Stadt richten: lassen sie sich nicht drängeln, sondern fordern sie als verantwortliche Volksvertreter die fehlenden Informationen an. Erst dann ist eine sachgerechte Abwägung möglich. Eine jetzt übereilt und hastig gefällte Entscheidung droht sonst wieder mal zu der späteren Aussage zu führen: Hätten wir das gewußt?

Albert-Schweitzer-Schule

– Lust auf mehr Makulatur? Können wir bieten – immer gerne als Makulatur genommen: Gutachten. Kosten die Steuerzahler Geld, (fast) alle im Rat wollen sie haben und am Ende wird mehrheitlich am Gutachten vorbei geplant. Konkretes Beispiel ist das Gelände der Albert Schweitzer Schule. Zu diesem Gelände führt der Ersteller des beschlossenen “Strategisches Stadtentwicklungskonzept Hilden” aus: Zitat Einwohner auf dieser Fläche 2015: 104 2020: 101 2025: 96 Kostenbetrachtung mit LEANkom® Herstellungskosten technische Infrastruktur: 495.466 Kostenbilanz insgesamt: 166.640 Kostenbilanz je Wohneinheit: 2.549 Die Potenzialfläche liegt zwischen Kunibertstraße und Lindenstraße und ist aktuell noch bebaut mit den Gebäuden der Albert-Schweitzer-Schule. Die Fläche ist im Eigentum der Stadt Hilden und könnte in vollem Umfang einer Neubebauung zugeführt werden. Auf Grund der integrierten Lage weist die Fläche einen guten Versorgungsgrad für Familien und 1- und 2-Personen-Haushalte auf. Für Senioren liegt eine C-Lage vor. Unter Berücksichtigung dieser Zielgruppenorientierung sowie der umgebenden Bebauung ist ein gemischtes Neubauquartier geringer Dichte vorstellbar. Die Bebauung der Fläche könnte relativ kurzfristig erfolgen. Die Realisierung könnte in einem Bauabschnitt erfolgen. Vermutlich haben die meisten Ratsmitglieder nur den letzten Satz gelesen und “relativ kurzfristig” zur Maxime erklärt. Warum muss binnen kürzester Zeit alles unter Dach und Fach sein? Nicht interpretiert werden die Zahlen und der Hinweis auf “geringe Dichte”. Statt für 104 Einwohner in 2015 (rückläufig bis 2025 auf 96)sollen hier ganz schnell Behausungen für ca. 280 Einwohner erstellt werden – das ist fast das Dreifache. Und das ist alles, aber keine geringe Dichte. Unser Fazit: Zu viel, zu dicht, zu schnell, am Bürger vorbei, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Karikatur bringt es auf den Punkt

Bebauungspläne in Hilden

– alles nur Makulatur? Erst großspurige, nicht finanzierbare Pläne ein Privatgrundstück im Hildener Norden in den “Meide-Park” zu verwandeln. Das konnte ja nicht klappen und es bleibt zu unterstellen, dass dies allen Planern bekannt war. Kaum war diese “tote Katze” aus dem Sack, stand auch schon der Investor auf der Matte. Natürlich wurde – ach du Schreck, wir haben uns vergaloppiert – der Bebauungsplan wunschgemäß auf die Schiene gesetzt. Als kleines Schmankerl für die Bürger wurde ein öffentlicher Weg eingeplant. Wir berichteten vom gesuchten Weg. Jetzt haben wir Antwort erhalten im letzten Stadtentwicklungsausschuss: Der Eigentümer ist nicht bereit den Teil des Grundstücks an die Stadt zu verkaufen… Der Weg wurde also geplant und uns Bürgern als Teil des GOP verkauft ohne jede Aussicht auf Realisierung – alles nur Makulatur! Frage an die Stadt Hilden:”Schon mal was von Verträgen gehört??” Peinlich!

CO-pipeline: Mahnwache in Erkrath steht wieder

Gut gelaufen – der Wiederaufbau Trotz Freitag und Wetter, das jederzeit auch in Erkrath (nagative) Überraschungen bieten konnte, kamen über 100 Aktive und haben wieder einmal eindrucksvoll Zeichen gesetzt. Politiker aller Couleur und Bürger waren sich einig: Diese Pipeline darf niemals in Betrieb gehen! Auch die lokale Presse war gut vertreten. Hier ein Link zur RP: Kreuzzug gegen die Pipeline und ein paar Bilder von der Mahnwache