Monatliches Archiv:Oktober 2007

CO-Pipeline: Medienberichte

Video WDR Westpol 21.10.2007: CO-Pipeline Der Widerstand wächst Sendemanuscript zu Westpol-Sendung RP Hilden 22.10.2007: Bayer-Infostand: Ein Bürger brachte Vorschlaghammer mit RP Hilden 22.10.2007: Kreis-CDU unterstützt die Baustopp-Forderung

Gründung einer Initiative gegen die CO-Pipeline

In Düsseldorf wird nun auch eine Bürgerinitiative gegen die CO-Pipeline von Bayer gegründet. Die Mitstreiter treffen sich am Montag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, in der Gaststätte “Zur Isa” (Klubzimmer, 1. Etage), Friedrich-Wilhelm-Straße 5 in Gerresheim. In allen Orten entlang der Trasse der Pipeline gibt es bereits Initiativen gegen die Pipeline, in der das hochgiftige Gas Kohlenmonoxid von Dormagen nach Krefeld-Uerdingen transportiert werden soll. Erste Proteste gab es auch in Hubbelrath, wo zunächst darauf orientiert wurde, die Pipeline so über eine veränderte Trasse zu verlegen, dass der Abstand zum Wohngebiet vergrößert wurde. Diese Zielsetzung ist aber nicht eingelöst worden, da die Pipeline immer noch unmittelbar an Wohnhäusern vorbei führt.

Bayer zieht Beklopfen der Leitung zurück

– Ausstellung zu Schrottbaustellen unter Polizeischutz? Als wir für die Hildener Initiative “Bau-Stopp der Bayer-Pipeline” gegen 9 Uhr am Samstag, 20. Oktober zu unserem zugewiesenen Platz vor dem Rathaus-Center kamen, war Bayer schon lange da. Während Bayer zwei 7,5 Tonner zur Anfahrt der Ausstellung bemühen musste, reichten uns zwei Fahrräder mit Anhänger aus. Da staunten die Leute nicht schlecht, welch eine eindrucksvolle Ausstellung dort geladen war. Sogar ein mannsgroßer, schwarzer Sarg mit dem Spruch “Kein Leben für Bayer-Profit” fand noch Platz. Dazu 10 Plakatständer mit Information zu der Giftgas-Pipeline und vor allem mit aktuellen Bildern von den Bayer-Baustellen. Dabei standen die nassen Füße der Pipeline und die Rostpartien entlang der Trasse in krassem Gegensatz zu den offiziell bei Presseterminen von Bayer vorgestellten Vorzeigeabschnitte. Unerwarteten Besuch bekamen wir kurz vor der Eröffnung der Bayer-Ausstellung. Drei Polizeiwagen mit Besatzung erschienen zum Schutz der Ausstellung (en?) und der Einsatzleiter wollte die von uns in der Nähe des Bayer-Zeltes abgestellten Fahrräder mit Anhänger gerne von dort entfernt sehen. Wir konnten aber in einem freundlichen und konstruktiven Gespräch die Ordnungskräfte davon überzeugen, dass diese für Hildener Verhältnisse durchaus normal in der Fußgängerzone geparkt waren. Auch die auf den Anhängern platzierten Plakate wurden als “normale” Ausstattung unserer Protest-Fahrräder letztlich akzeptiert. Letztlich war für uns nicht zu klären, ob Bayer diesen Schutz – teilweise in Demonstrationsausrüstung mit Schlagstöcken – angefordert hatte, aber denkbar, da man sich wohl gerade indem stark betroffenen Hilden – mit 43.000 Bürgern in der Gefährdungszone – auf ganz erheblichen Widerspruch einstellen musste. Als Dieter Donner versuchte, ausgestattet mit Arbeitshandschuhen, Gehörschutz und einem Fünf-Kilo-Vorschlaghammer den von Bayer beworbenen Pipeline-Klopftest zu machen, kam er nur bis zu dem von Bayer selbst organisierten Sicherheitspersonal. Aber es gelang letztlich zumindest, Bayer-Pressesprecher Drehsen vor das Zelt zu bewegen, um wenigstens den Hammer in Augenschein zu nehmen. Während Bayer in seinem Zelt doch in erhebliche Argumentationsnöte kam, erhielten wir große Unterstützung, die sich auch in mehr als 500 Unterschriften dokumentierten. Zusätzlich konnten wir die Hildener zur geplanten Großdemo am 3.11. in Düsseldorf animieren. Hier der Bildbericht von Samstag und Bilder unserer Dokumentation Noch mehr Bilder

Pressemitteilung BA: Neubau mit negativen Folgen für Nachbarn und Einzelhandel

Zusätzliche Verkaufsflächen schädigen Alt-Standort Warrington-Platz Zum städtebaulichen Entwurf für den Sparkassen-Neubau bemerkt Ludger Reffgen, Fraktionsvorsitzender der Bürgeraktion Hilden (BA): Die Bürgeraktion Hilden (BA) sieht den Sparkassen-Neubau in der Fußgängerzone vor allem im Zusammenhang mit seinen Auswirkungen auf die vorhandenen Einzelhandelsflächen in der Innenstadt und auf die Anwohner in der Bismarckstraße. Laut Planung soll das neue Sparkassen-Gebäude auch großflächigen Einzelhandel mit 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche beherbergen. Da zugleich von einer Standortverlagerung von P&C auszugehen sei, hegt die BA ?schlimme Befürchtungen? für die Zukunft des Warrington-Platzes. Für das nur noch im Erdgeschoss von P&C genutzte Gebäude stehe die künftige Verwendung ?in den Sternen?. “Und mit dem Bau neuer Gewerbeflächen werden Altstandorte notleidend”, gibt BA-Fraktionschef Ludger Reffgen zu bedenken. Was die Erschließung der unter dem Sparkassen-Neubau geplanten Tiefgarage angehe, sei der Entwurf ?völlig unannehmbar?, so Reffgen. Die neuen unterirdischen Stellplätze würden, sollte ihre Zu- und Abfahrt ? wie geplant ? über die Bismarckstraße verlaufen, täglich 1.000 Fahrzeuge zusätzlich auf diese Straße bringen. Dies entspreche einer Verkehrszunahme um etwa 70 Prozent und werde für die Anwohner zu einer drastischen Verschärfung der Belästigung durch Verkehrslärm und -abgase führen. Die BA favorisiert deshalb die Anbindung der neuen Tiefgarage an die Straße ?Am Rathaus?. “Die Sparkasse hat jetzt die Chance, ihren Entwurf für den Neubau nachzubessern”, stellt der BA-Fraktionschef klar. “Die von der BA im Stadtentwicklungsausschuss erhobenen Forderungen sind realistisch und erfüllbar.” Hilden, 21.10.2007

Einige Bilder unserer Ausstellung zur CO-Pipeline

Tolle Karikatur – Copyright B.Skott – bitte nicht weiter verwenden! Schade, dass Herr Breuer nicht diese Stelle für “Hier und Heute” ausgewählt hat… Tiefes Loch in der Landschaft – ohne Baustellen-Absperrung Rohrende mit Plastikfolie gegen Wasser geschützt… Rohr mit Gras… Rohr mit Inhalt! Ummantelung bis auf das Metall aufgeschnitten Ummantelung bis auf das Metall aufgeschnitten – Rohrbuchnummer mit dokumentiert Wellaform…

Bildbericht vom Gegen-Info-Stand zur Bayer-Pipeline

Bayer-Zelt bestens bewacht – Secutity-Dienst geordert – Polizei passt auf Diskussionen am Bayer-Zelt: Darf der Hammertest gemacht werden? Nein- er darf nicht gemacht werden! Mit einem Kaffee würde Pressesprecher Dressen sich bestechen lassen, um unseren Stand besuchen… Bei Bayer gab es keinen. Glück gehabt – gerade keine Betrachter vor unseren Stellwänden. Absolut unpassend für unsere sachliche Darstellung ist das Skelett. Leider viel zu spät bemerkt, dass irgend ein Witzbold dies aufgehängt hat… Dichterleseung am Stand. Anstrengend ohne Mikrofon. Gemeinsam mit dem Autor Friedhelm Lubos wurde die Geschichte “Der Tag an dem das Ungeheuer erwachte” am Stand vorgelesen. Kann als kleine Broschüre bei uns bezogen werden. Peterwagen immer zur Stelle, um Bayer zu beschützen. Müssen die eine Angst haben… Soviel Polizei geordert und doch keine Randale… Nur reichlich und wortgewaltig haben die Bürger im Bayer-Zelt Luft abgelassen. Wir sind stolz auf die Bürger! Dafür kamen alle gerne zu uns. Haben berichtet, was bei Bayer los war und wer noch nicht unterschrieben hatte, hat dies an unseren Info-Stand noch schnell nachgeholt. Einige Bilder unsere Dokumentation

CO-Pipeline: Auch Mülheim betroffen!

Der folgende Brief, der wie ein Hilfeschrei klingt, hat uns heute erreicht. Der Brief wurde im September an die Stadt Mülheim, an Bayer, an WinGas, an die Bürgerinitiative Duisburg und an den WDR geschickt – wir veröffentlichen ihn wenigstens… Sehr geehrte Damen und Herren, bitte nehmen Sie sich die Zeit, unsere Zeilen aufmerksam zu lesen, denn so wird mit den Bürgern umgegangen, wenn “im öffentlichen Interesse” etwas gebaut wird. Alles spricht vom Pipeline-Bau auf der Seite des Kreis Mettmann, nur der weitere Verlauf durch Mülheim-Selbeck nach Duisburg wird von der Stadt Mülheim sowie sämtlichen Medien totgeschwiegen. Wir als Anwohner wurden/ werden nicht informiert. Wir wohnen ca. 60 Meter ( Luftlinie ) von den Rohrleitungen entfernt und haben auf Grund verschiedenster Vorkommnisse auch die ” Nase voll” !!! Seit März 07 sind wir der Willkür der Baumaßnahmen ausgesetzt, die auch schon zu erheblichen Pannen geführt haben. Dazu nun im Einzelnen die nachstehend genannten Straßen und Örtlichkeiten entnehmen Sie bitte selbst einem Stadtplan: Der Stockweg ist zum größten Teil als Fahrradstraße ausgewiesen !!! Bei dem auch vor Beginn der Bauarbeiten vorhandenem Straßenbelag war das immer schon sehr bedenklich, da sich im Bereich des “Steinder Forstes” bis zur A3 die Straße in einem katastrophalen Zustand befindet. Dies wurde natürlich bis heute immer schlimmer, so dass man als Anlieger selbst mit dem PKW auch über diese Flickschusterei und Löcher holpert. Damit der Pipeline-Bau stattfinden konnte wurden zwischen dem “Tenterweg” ( Ratingen ) und dem “Eschenbruch” ( Duisburg ) große Mengen an Baumbestand abgeholzt. Da dafür die Straße abgesperrt werden musste, stellte man zwar Schilder auf, dass an 2 Tagen eine Durchfahrt nicht möglich sei, aber an diesen Zeitplan wurde sich nicht gehalten. So kam es, dass wir als Anwohner irgendwo auf diesem Teilabschnitt nicht weiterfahren konnten. Dies bedeutete einen Umweg von ca. 8-10 Kilometer. Außerdem war die Straße völlig eingesaut. Dann gab es wohl eine Beschädigung an der schon vorhandenen Gasleitung. An einem Donnerstagabend war von 21:00 Uhr bis 21:30 Uhr ein ohrenbetäubender Krach zu hören ( als würden mehrere Düsenjets im Garten landen ). Nachdem von unseren Nachbarn die Polizei gerufen wurde, erfuhren wir dann, dass doch angeblich allen Anwohnern über “das Gas ablassen” Bescheid gegeben wurde. Weit gefehlt wir wohnen hier auf einem Stück, wo sich 3 Wohnhäuser unmittelbar gegenüber stehen. Zu keiner Zeit wurde hier jemand informiert. Als nächstes wurde die Brücke über die A3 einseitig gesperrt und wir erfuhren durch Straßenschilder, dass es wohl Brückenschäden gibt und eine Durchfahrt für Fahrzeuge über 2,8 t nicht gestattet ist. Diese einseitige Absperrung wurde in den letzten Wochen so weit auf die Seite geräumt, dass jeder Zeit die Baufahrzeuge die Brücke wieder befahren können ! Dann gingen irgendwann die Erdarbeiten los. Zu dieser Zeit wurde teilweise 3x täglich auch eine Kehrmaschine eingesetzt, die allerdings nur mit einer großen Brüste ausgestattet ist. So weit so -nicht immer- gut. Nachdem nun die Grasnarben und oberen Hindernisse abgeräumt waren, wurde angefangen zu “buddeln”. Dies hatte nun zur Folge, dass die Bagger und Raupenfahrzeuge ständig per LKW von X nach Y und von Y nach X transportiert wurden. Jedes Mal wurde/ wird dann durch die LKW`s eine Durchfahrt unmöglich. Entweder muss man warten oder den besagten Umweg fahren. Da leider der gesamte Bau wohl nicht einheitlich koordiniert wird, war es unter Umständen nicht möglich, über die Siedlung Selbeck, den Tenterweg oder die Bissingheimerstraße( Eschenbruch )zu fahren, da ggf. überall die Straßen gesperrt waren. Die Gesichter der Bauarbeiter und die dummen Bemerkungen möchte ich jetzt nicht kommentieren, wenn wir ihnen mitteilten, dass wir nun mal dadurch fahren müssten. Auch wir sind berufstätig und einen Hubschrauber hat man uns nun mal nicht zur Verfügung gestellt. Durch einen Nachbarn erfuhren wir, da wir uns über die Lärmbelästigung am Freitag teilweise bis 20:00 Uhr, am Samstag bis ca. 17:00 Uhr gewundert hatten, dass wohl im Wechsel, eine Woche nur bis Donnerstag und die andere Woche bis einschließlich Samstag gearbeitet wird. Ist ja sehr schön für die Bauarbeiter, aber für uns Anwohner – die sich auch auf das Wochenende freuen – unmöglich. Pumpenlärm in der Nacht oder auch Nachtarbeiten an der Autobahn sind je nach Windrichtung dann auch noch dazu gekommen. So, und nun begann die Serie der durchtrennten Leitungen. Ich schildere nur die Schäden, die unmittelbar uns betroffen haben. Andere Nachbarn in der Umgebung hatten wohl noch mehr Ärger. Vor ca. 2 Monaten wurden 2 Phasen eines Stromkabels durchtrennt, was dazu führte, dass wir nur noch partiell Strom hatten. Für 5 !!! Stunden war die Stromleitung defekt. Nachdem sich ein Mitarbeiter der RWE netter Weise die Mühe gemacht hatte, uns Anwohnern persönlich Bescheid zu sagen, stellten wir fest, dass 1.alle Kühlgeräte ausgefallen waren, 2. für gute zwei Stunden der Rest-Strom komplett abgeschaltet werden musste 3. offenbar keine genauen Pläne den Bauarbeitern vorlagen, wo sich überhaupt die Stromleitungen befinden. Vor knappen 4 Wochen war dann wieder der Strom weg. Bei Nachfragen hatte man – obwohl im Bagger sitzend – nicht gebaggert…….. Zu Glück kam der Strom nach einer 3/4 Stunde wieder. Das Problem war nur, dass dies wohl während der Ladephase der Nachtspeicheröfen war. Jedenfalls spielte die Elektronik des Schaltrelais verrückt. Ein gerufener Elektriker vermutete, dass diese Störung auf den Stromverlust wahrscheinlich zurückzuführen sei, aber beweisen ?? Das weitere Highlight ist, dass am Freitag, 07.09.07 ab ca. 15:30 Uhr unsere oberirdisch verlegte Telefonleitung eingerissen wurde, obwohl diese Leitung mit rot/weißem Flatterband gekennzeichnet ist. Nachdem wir und unser Nachbar bei der Störungsstelle der Telekom angerufen haben, wurde uns bestätigt, dass dort noch keine Schadensmeldung eingegangen war, obwohl dies von den Bauarbeitern behauptet wurde. Die Gleichgültigkeit und Ignoranz der hier arbeitenden Bauarbeiter, ist eine UNVERSCHÄMTHEIT ! Laut Telekom ist der Schaden so groß, dass es – wenn wir Glück haben – erst am Montag, 10.09. repariert werden kann. Wer zahlt uns nun die Kosten der Benutzung unsere Prepaid-Handy s ( Gott sei dank haben wir eins, was sollen wir sonst im Notfall machen >> Trommeln ?). Bemerken möchten wir noch, dass alle Leitungsschäden sich Freitag oder Samstag Nachmittag ereignet haben, so dass es natürlich sehr schwierig war, bei den zuständigen Stellen überhaupt einen Notdienst zu finden. Auf Grund der Regenfälle musste natürlich an vielen Stellen das Wasser aus den Gräben ab gepumpt werden. Dazu legte man auch Schläuche über die Fahrbahn ( Brennpunkt: Stockweg > kurz vor der Brücke über die A3 ). Über diese Schläuche wurden Metallplatten gelegt, die farblich wie der Asphalt aussehen. So konnte man an dieser Stelle dann mit dem Fahrrad oder Auto kurz “abheben”, da dieses Hindernis sehr schlecht zu sehen ist. Die dann einen Tag später neben diesem Hindernis aufgestellten Baken nutzen gerade im Dunkeln – es gibt keine Straßenbeleuchtung – herzlich wenig, da die gelben Blinkleuchten ( wie auch auf der Brücke ) nicht funktionieren. Dann wurde auch noch zu allem Überfluss ein Straßenschild 30km/h hinter der Autobahnbrücke aufgestellt. Mal abgesehen davon, dass hier der Bereich der Fahrradstraße ist, möchten wir den mal sehen, der mit 30km/h über dieses Hindernis fährt und sich nicht das Auto beschädigt. Aber mit alledem nicht genug. Seit 2 Wochen wird die Straße nur noch ( wenn wir Glück haben ) alle 3 Tage durch die Kehrmaschine befahren. Am Donnerstag konnten wir dann persönlich mit den Fahrer sprechen. Dieser teilte uns mit, dass er nur noch bei Regenwetter fahren darf (?????) und auch nur wenn sein Polier ihm Bescheid sagt. So ganz zufällig erfuhren wir dann noch, dass die A3 im Bereich des Parkplatzes Stockweg wieder aufgerissen wird, da sich das Rohr unter der Autobahn nicht weiter treiben lässt. Sie können sich gerne mal ein Bild von der Straße machen, wenn nicht gekehrt wurde. Dicke Lehmklumpen ( die man an einigen Tagen auch hätte mit der Schüppe entfernen können ), Schlammlachen, Steine etc. übersähen die Straße. Besondere Brennpunkte befinden sich auf den Stockweg > die S-Kurve kurz vor der Einmündung Tenterweg, dann im Bereich der Einmündung Steinder Forst und im weiteren Verlauf Eschenbruch bis Bissingheimer Straße. Auch auf dem Tenterweg sieht es teilweise aus wie im Saustall. Vor ein paar Tagen konnte ich meine Radkästen mal erst von einer dicken Erde/ Lehmschicht befreien. Eine Reinigung der Autos lohnt nicht, da sie nach einer Durchfahrt wieder so aussehen. Außerdem wer bezahlt das. Wir möchten hier auch nochmal erinnern, dass es sich um eine Fahrradstraße handelt !!!!!!! In der letzten Woche war der Straßenzustand so schlecht, dass wir uns 2x an die Polizei Mülheim wandten. Auch wenn das keiner glauben mag, dort ist noch nicht mal bekannt, dass hier die CO-Pipeline von Bayer vorbei läuft. Ist ja auch nicht so wichtig, wenn die Leitung leckt, sind wir sowieso alle tot, wozu noch ein Notfallplan. So wie es jetzt aussieht, wird der Pipeline-Bau bestimmt noch bis Ende des Jahres weiterlaufen. Was sollen wir noch alles aushalten und ertragen ? Außerdem, hat Bayer nicht einen Baustop oder wer buddelt zur Zeit bei uns ( eine Leitung ist ja schon versenkt ). Bis heute gab es für uns Anwohner weder mal eine Info, Entschuldigung oder sonst etwas. Um Sie nicht noch weiter “aufzuhalten” bin ich auf Kleinigkeiten schon gar nicht mehr eingegangen. Eins können wir Ihnen aber versichern, wir werden keine weiteren Havarien, die zu unsere Lasten gehen, mehr hinnehmen ! Wir erwarten das hier auf die Belange der Anwohner Rücksicht genommen wird ! Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit mit freundlichen Grüßen Carmen & Jörg Upphoff