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Nachgereicht: Groß-Demo Hambacher Forst

BUND:  RWE bereitete die Rodung vor, die Demo am Hambacher Wald wurde verboten … und wir mussten mit allem rechnen.
Doch dann kam alles anders: Das Oberverwaltungsgericht Münster gab unserem Eilantrag statt – es darf nicht gerodet werden, bis über die Klage des BUND rechtskräftig entschieden ist. Und auch demonstrieren gehen durften wir schließlich noch – und wie!

Mit mehr als 50.000 Menschen feierten wir die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes – und kamen zum bisher größten Protest im Rheinischen Braun­kohlerevier zusammen. Es war bunt, es war friedlich, es war ein großer Erfolg – und es ist eine noch größere Motivation, weiterzumachen.

Bilder der Demo vom BUND

Auf dieser Erfolgswelle reiten auch gerne Parteien, die nur in der Opposition fordern,  aber in der Regierungsverantwortung völlig anders gehandelt haben…

Wir haben den März 2014 nicht vergessen!

Lesen Sie hierzu in der Welt vom 16.10.18: Die Scheinheiligkeit der Grünen

Gnadenfrist für Hambacher Forst

Derzeit lediglich 14 zusätzliche Tage bis zur endgültigen Zerstörung meldet der BUND NRW in einer Pressemitteilung:

Atempause für den Hambacher Wald

RWE darf nicht am 1. Oktober roden

Düsseldorf, 06.09.2018 | RWE muss die ab dem 1. Oktober geplanten Rodungen im Hambacher Wald verschieben. Im Klage-Verfahren des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Land NRW wegen der Zulassung des aktuellen Hauptbetriebsplans für den Braunkohlentagebau Hambach hat der Kohlekonzern gestern nach Aufforderung durch das Oberverwaltungsgericht in Münster eine Stillhaltezusage abgegeben. Danach sicherte RWE zu, nicht vor dem 14. Oktober mit Rodungen beginnen zu wollen. Die gestern im Wald begonnenen Maßnahmen stünden in keinem Zusammenhang mit den geplanten Rodungen. Weiterlesen →