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CO-Pipeline: Gericht entscheidet im August

Plötzlich und unerwartet berichtet die Rheinische Post ganzseitig über die CO-Pipeline…

Ganz offensichtlich wusste auch die Initiative “Stopp- CO-Pipeline” nichts von dem “Termin” – zumindest hat der “Flurfunk” nichts geflüstert. Beim OVG Münster sind online  nur die Januar-Termine veröffentlicht.

Hier der Link zur RP vom 16.01.2020:  CO-Pipeline: Gericht entscheidet im August

Betonfraktion macht ernst – Offenlagen beschlossen

Neben  3 Weiteren beschließt die Groko auch die Offenlage des besonders umstrittenen Bauvorhabens der Fa. Derr an Oder / Wohlauer Straße.

Das ist der Bebauungsplan Nr. 62A, für den der Gutachter im heißen Sommer 2018 keine Temperatur vor Ort misst statt dessen  mathematisch ermittelt und dann ausrechnet: dieser Bebauungsplan ist nicht schädlich fürs Klima…

Von solchen Gutachten träumt der Bauherr und die Groko in Hilden.

Bis zum 15.02.2019 können auch Sie ihre Bedenken und Anregungen vorbringen – schriftlich oder zu Protokoll im Planungsamt.

Hier kommt der Link zu den offiziellen Unterlagen: Bitte beachten Sie die weiterführende Links auf dieser Seite!

Aber machen wir uns nichts vor – egal wie fundiert Ihre Einwendungen auch sind, der Bebauungsplan 62A wird beschlossen werden. Natürlich wird man dieser MUTigen Behauptung vehement widersprechen – an vorderster Stelle von unserer Bürgermeisterin, die auch noch wiedergewählt werden will…

Wer Bebauung nicht will, stimmt nicht für die Offenlegung des Bebauungsplans!! Nur CDU und SPD (unsere Groko und Betonfraktion  in Hilden seit vielen Jahren) haben für diese Offenlage gestimmt!

Machen Sie sich trotzdem die Mühe Ihre Bedenken vorzubringen – wer weiß – vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Wir werden dies auch tun!

Im Zweifel hilft in Hilden nur eine Klage von Klageberechtigten vor dem OVG Münster.

Wenn Sie berechtigt zur Klage sind, unterstützen wir Sie gerne.

Hier noch alle  Links zu den Unterlagen der aktuellen Offenlagen:

10D (südlich Feldstraße)
62A, 2. Änd. (Oderstraße)
63A, 1. Änd. (Grünewald)
103, 3. Änd. (D´dorfer Str.)

 

Nachgereicht: Groß-Demo Hambacher Forst

BUND:  RWE bereitete die Rodung vor, die Demo am Hambacher Wald wurde verboten … und wir mussten mit allem rechnen.
Doch dann kam alles anders: Das Oberverwaltungsgericht Münster gab unserem Eilantrag statt – es darf nicht gerodet werden, bis über die Klage des BUND rechtskräftig entschieden ist. Und auch demonstrieren gehen durften wir schließlich noch – und wie!

Mit mehr als 50.000 Menschen feierten wir die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes – und kamen zum bisher größten Protest im Rheinischen Braun­kohlerevier zusammen. Es war bunt, es war friedlich, es war ein großer Erfolg – und es ist eine noch größere Motivation, weiterzumachen.

Bilder der Demo vom BUND

Auf dieser Erfolgswelle reiten auch gerne Parteien, die nur in der Opposition fordern,  aber in der Regierungsverantwortung völlig anders gehandelt haben…

Wir haben den März 2014 nicht vergessen!

Lesen Sie hierzu in der Welt vom 16.10.18: Die Scheinheiligkeit der Grünen

Gnadenfrist für Hambacher Forst

Derzeit lediglich 14 zusätzliche Tage bis zur endgültigen Zerstörung meldet der BUND NRW in einer Pressemitteilung:

Atempause für den Hambacher Wald

RWE darf nicht am 1. Oktober roden

Düsseldorf, 06.09.2018 | RWE muss die ab dem 1. Oktober geplanten Rodungen im Hambacher Wald verschieben. Im Klage-Verfahren des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Land NRW wegen der Zulassung des aktuellen Hauptbetriebsplans für den Braunkohlentagebau Hambach hat der Kohlekonzern gestern nach Aufforderung durch das Oberverwaltungsgericht in Münster eine Stillhaltezusage abgegeben. Danach sicherte RWE zu, nicht vor dem 14. Oktober mit Rodungen beginnen zu wollen. Die gestern im Wald begonnenen Maßnahmen stünden in keinem Zusammenhang mit den geplanten Rodungen. Weiterlesen →