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Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (4)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

Folge 4  – Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Als dieser Artikel Baurecht bricht Baumrecht in der RP erschien, waren wir sehr erschrocken, glaubten wir doch die gesamte Grünfläche bis zur Beethovenstraße würde abgeholzt.  Die Rücksprache beim Planungsamt hat uns dann einigermaßen beruhigt durch die Aussage, die öffentliche Grünfläche bleibt unangetastet.

Der Blick in die Geodatenbank  hat uns dann auch einen weniger schwerwiegenden Eingriff in den Baumbestand vorgegaukelt.

Da muss doch über Nacht die städtische Grünfläche extrem geschrumpft sein, um diesen heutigen Anblick von der Beethovenstraße aus zu erzeugen (Bilder werden nachgereicht)…

Hat da schon mal jemand von der Verwaltung kontrolliert?

Und weshalb erscheint dies heute als Folge 4 ?

Hier hat die LEG abgeholzt und baut 3 Miethäuser nach §34  (4 bzw. 5 geschossig) – neiiin – natürlich keine preisgünstigen Mietwohnungen. Die LEG muss an ihre Aktionäre denken und an deren Profit…  

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (2)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

Folge 2  – Mangel an bezahlbaren Wohnungen:  Die Ursachen in Hilden (soweit uns bekannt)

Städte – natürlich auch Hilden –  haben Kasse gemacht und verscherbelt. Hilden hat z.B. 1995 Aktien verkauft und damit implizit  300 Sozialwohnungen.

Die rosa-grüne Ratsmehrheit hatte die HABG-Aktien und damit Wohnungen unter grober Missachtung grundlegender kaufmännischer Prinzipien verkauft:

Die Stadt hatte nur mit einem Interessenten verhandelt und dem Verkauf hatte kein Wertgutachten zugrunde gelegen. Darüber hinaus soll Sitzungsvorlage auch hatte zwei Rechenfehler enthalten haben.

Die Alternative wäre gewesen, den Stadtdirektor zu beauftragen, für die Stadt oder stadtnahe Dritte Aktien der HABG aufzukaufen, um die Stadt in den Besitz von 50,1% des Aktienkapitals zu bringen.

Mehr Infos unter diesem Link

Zwischen 2002 und 2012, unter der SPD-geführten Stadtverwaltung, ist die Zahl der Sozialwohnungen von 2.911 auf nur noch 1.511 Wohnungen gesunken.

Am Mischpult saßen und sitzen Sozialdemokraten, die den Verlust von 1.400 öffentlich geförderten Wohnungen jahrelang tatenlos hingenommen hatten. Auch und gerade als Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Hilden.

Weitere städtische Grundstücke wurden in der Folgezeit immer wieder besonders gerne wegen des größeren Profits an Investoren verkauft, die dort dann natürlich keine bezahlbaren Wohnungen erstellen.

Dieselben Leute beklagen heute den selbst verschuldeten Mangel und wollen um jeden Preis – auch um den eines Spielplatzes – jeden Grashalm zupflastern und preiswerten Wohnraum schaffen.

Für wie lange??? Danach widerholt sich die Geschichte…

Mittwoch 02.05.2018 im StEA

Reste von Grün im Hildener Norden gesichtet – das muss sich ändern!

Bei B-Plan 62a Oderstraße ist die Messe doch schon fast gesungen.

Neu dazu kommt der Außenbereich Gerresheimer/Nordring, Die Stadt Hilden wandelt Pacht in Cash und Bungert hat wohl endlich einen Käufer gefunden – statt Tennis und Golf demnächst nur Gewerbe…

Das gefällt der SPD in Hilden so gut, dass sie jetzt schon dafür Reklame auf ihrer Homepage macht.

Wenn Sie das interessiert: Mittwoch 02.05. ab 17:00 Uhr öffentliche Sitzung  im Bürgersaal im Bürgerhaus Mittelstraße. Tagesordnung Stadtentwicklungsausschuss