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Bezirksregierung – schlimmer geht immer

Überschrift  RP vom 11.03.2019:

Karnap und Elb – Düsseldorf macht Druck beim Bauland

Hier der Link zum Artikel: Die Bezirksregierung will deutlich mehr Flächen für Wohnbebauung. Das geht aus einem nicht-öffentlichen Papier hervor. Die Empörung ist groß.

Mit jedem von Rat, Verwaltung und Investor neu initiiertem Bauvorhaben geht ein Aufschrei durch die Bürgerschaft von Hilden.

Und da will die Bezirksregierung nun noch einen draufsatteln. Das geht gar nicht!!!

Da muss jetzt gemeinsam recherchiert werden, wie das zu verhindert ist.

Endlich – ein Gewerbegebiet für Hilden…

Das wäre doch gelacht, wenn diese unsere Ratsfraktionen es nicht schaffen würden, Hilden noch weiter zu versiegeln.

Merke: Hilden hat Mangel an teuren Wohnungen, Hilden mangelt es an preiswerten Wohnungen und Hilden braucht dringend Gewerbegebiete – damit der Mangel an Wohnraum noch größer wird…

Vorsicht Satire: Was Hilden im Überfluss hat sind Grünflächen…

Das muss  geändert  werden. Statt Tennis und Golf wird Gewerbe entstehen. Das ist unabhängig von den Pflichten  die das Baugesetzbuch vorgibt, lange schon beschlossen…

Donnerstag, den 14.03.2019, 18.00 Uhr, Bürgerhaus, Mittelstraße 40, Hilden ist die Bürgeranhörung.

Hier der Link zur offiziellen Ankündigung: 

Bürgeranhöhrung 

Nicht wundern über die Schreibweise – die ist original kopiert…

Klimaschutz und Bauwut

zwei Welten prallen aufeinander. In Hilden gewinnt eigentlich immer die Bauwut! Erst recht seit in Hilden die GroKo aktiv ist…

Wer wird davon bereit sein, den Klimaschutz zu stärken und bestehende Infrastruktur und Gebäude anzupassen?

Frischluft- und Kaltluftentstehungsgebiete haben noch nie in Hilden den notwendigen Schutz erhalten. Solange Gutachten willig akzeptiert und bezahlt werden, die nach Aktenlage bzw. mathematisch entstanden sind, wird sich hier nichts ändern!

Wenn das Thema Klimawandel und Klimaanpassung wirklich auf der Tagesordnung bleiben sollte, müssen ab sofort alle Bauvorhaben zurück gestellt werden!

Das war in der RP am 01.02.2019 zu lesen Weiterlesen →

Betonfraktion macht ernst – Offenlagen beschlossen

Neben  3 Weiteren beschließt die Groko auch die Offenlage des besonders umstrittenen Bauvorhabens der Fa. Derr an Oder / Wohlauer Straße.

Das ist der Bebauungsplan Nr. 62A, für den der Gutachter im heißen Sommer 2018 keine Temperatur vor Ort misst statt dessen  mathematisch ermittelt und dann ausrechnet: dieser Bebauungsplan ist nicht schädlich fürs Klima…

Von solchen Gutachten träumt der Bauherr und die Groko in Hilden.

Bis zum 15.02.2019 können auch Sie ihre Bedenken und Anregungen vorbringen – schriftlich oder zu Protokoll im Planungsamt.

Hier kommt der Link zu den offiziellen Unterlagen: Bitte beachten Sie die weiterführende Links auf dieser Seite!

Aber machen wir uns nichts vor – egal wie fundiert Ihre Einwendungen auch sind, der Bebauungsplan 62A wird beschlossen werden. Natürlich wird man dieser MUTigen Behauptung vehement widersprechen – an vorderster Stelle von unserer Bürgermeisterin, die auch noch wiedergewählt werden will…

Wer Bebauung nicht will, stimmt nicht für die Offenlegung des Bebauungsplans!! Nur CDU und SPD (unsere Groko und Betonfraktion  in Hilden seit vielen Jahren) haben für diese Offenlage gestimmt!

Machen Sie sich trotzdem die Mühe Ihre Bedenken vorzubringen – wer weiß – vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Wir werden dies auch tun!

Im Zweifel hilft in Hilden nur eine Klage von Klageberechtigten vor dem OVG Münster.

Wenn Sie berechtigt zur Klage sind, unterstützen wir Sie gerne.

Hier noch alle  Links zu den Unterlagen der aktuellen Offenlagen:

10D (südlich Feldstraße)
62A, 2. Änd. (Oderstraße)
63A, 1. Änd. (Grünewald)
103, 3. Änd. (D´dorfer Str.)

 

Theodor Heuss Schulgelände – Schule und Bäume sind überflüssig…

– und was kümmert uns der Verbleib der VHS.

Bei Grünflächen vertraut Hilden schon auf deren Erhalt in den Nachbarstädten – demnächst wohl auch bei der VHS.

Das Abholzen großer alter Bäume für die Kita auf dem Schulgelände hat uns schon “auf die Palme” gebracht. Nun also soll absehbar der Rest an Bäumen für – na klar – Wohnungsbau durch einen Investor gefällt werden…

Wäre doch gelacht, wenn Rat und Verwaltung es nicht schaffen würden, neben der dichten Besiedelung Furtwänglerstraße und Richard-Wagner-Straße noch eine weitere zusätzliche Verdichtung hinzukriegen.

Und jetzt sage mir keiner, der Sportplatz sein Grünfläche – das ist Kunststoff und kein Gras!

Weitere Infos zur Situation im Artikel der RP:

RP 27.11.18: Aus Schulgelände wird Wohn-Viertel

Oderstraße – GroKo lässt grüßen

Wenn gebaut werden soll, besteht immer Konsens in der GroKo!

Im Stadtentwicklungsausschuss ist mit den Stimmen der GroKo gegen die Stimmen der “Kleinen”  die Offenlage des B-Plan 62A Oderstraße beschlossen worden…

Dieses Ergebnis hatte niemand vorher ernsthaft bezweifelt – und der Rat wird am 12.12. ganz genauso abstimmen. Wetten?

Hier der Bericht der RP:

RP 22.11.18: Projekt Oderstraße: „gesunde Wohnverhältnisse“

In Hilden leiden laut Gutachten des LANUV bereits 70% der Einwohner unter Hitzeinseln bei entsprechender Wetterlage.

Zitate RP:

Die Verwaltung hat den selben Gutachter gebeten, sich das Projekt Oderstraße anzuschauen. Ergebnis: Die Fläche sei „keine schützenswerte Struktur mit besonderer stadtklimatischer Funktion“. Der nächtliche Luftaustausch werde „voraussichtlich nur gering beeinflusst“. Auch nach der Nachverdichtung seien „vergleichsweise gesunde Wohnverhältnisse zu erwarten“. Aus bioklimatischer Sicht gebe es gegen die Planung „keine Bedenken“.

Wenn der Auftrag lautet “Untersuchung der stadtklimatischen Funktion” wird auch genau dies begutachtet!

Die Auswirkungen auf das Kleinklima im direkten Wohnumfeld werden dann halt komplett vernachlässigt…

Anwohner berichten, in ihren Wohnungen sei gar keine Temperatur gemessen worden? Das sei richtig, so der Planungsamtsleiter. Der Gutachter habe eine extreme Wetterlage (heiß, windstill) untersucht. Weil diese nur sehr selten vorkomme, sei sie mathematisch berechnet worden.

Keine weitere Fragen Euer Ehren – die Anlieger müssen dann eben zukünftig ihre Raumtemperatur auch mathematisch berechnen!

 

Na so was – Hilden will das Klima retten

Endlich  noch ein weiteres  – externes – Gutachten für die Schublade mit Siedlungsdichtegutachten,  Strategisches Stadtentwicklungskonzept, Klimagutachten und was sonst noch alles an schlauen, teuren Gutachten ignoriert wird…

Zitat aus der RP vom 02.07.2011:

Rat und Verwaltung haben eine Klimaanalyse machen lassen. Sie zeigt, welche Bereiche für die Durchlüftung des Hildener Stadtgebiets entscheidend sind. Diese Flächen sollten nicht bebaut werden, raten die Gutachter.

… und der nördliche Stadtrand zwischen Gerresheimer Straße/A46/A3 und Oststraße sollte nicht bebaut werden, weil auf diesen Freiflächen an heißen, windstillen Sommertagen die Kaltluft für die Durchlüftung der Itterstadt entsteht beziehungsweise weitergeleitet wird.

Und was ist gerade taufrisch geplant??

Stimmt!  Die Bungert Ranch wird mit Gewerbe zugepflastert… Was kümmert mich mein teures Gutachten von gestern. 

Hier der Link zur RP vom 20.11.2018:

RP 20.11.2018: Kommunalpolitik will Klimawandel angehen

 

Hilden – Stadtentwicklungsausschuss 21.11.2018 17:00 Uhr

Öffentliche Sitzung im Bürgersaal des Bürgerhauses Mittelstraße 40 unter dem Motto

Bauen ohne Ende – weiter so und noch eine Schüppe extra oben drauf…

Auf der Tagesordnung  u.A.:

  • Nutzungskonzept für das Gelände der Theodor-Heuss-Schule
    Projektablauf für ein Investorenauswahlverfahren zum Grundstück der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule
  • Hofstraße 150 inklusive Hinterland: Untersuchung der Neubaupotentialfläche
    Für die potentielle Wohnbaufläche „Hofstraße 150 inkl. Hinterland“ ist ein Bebauungsplan-Aufstellungsverfahren nach §13a BauGB einzuleiten, um die Errichtung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau auf Grundlage des Bebauungsvorschlags Nr. 2 zu ermöglichen.
  • Merke: Für THS wird Inverstor zur privaten Bedienung gesucht also soll zusätzlich  Hofstraße 150 samt Hinterland für öffentlich geförderten Wohnungsbau zerstört werden.
  • Bebauungsplan Nr. 63 A, 1. Änderung für einen Bereich zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße:
    Abhandlung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung
    Offenlagebeschluss
  • Bebaungsplan Nr. 62A, 2. Änderung für den Bereich Oderstraße:
    Erweiterung des Plangebietes
    Abhandlung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung
    Offenlagebeschluss

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (10)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

Folge 10 – Der Versuch eines Fazits

Wir haben versucht einigen aktuellen/geplanten Baumaßnahmen Erkenntnisse/Tatsachen gegenüber zu stellen.

Uns bleibt als Fazit festzustellen, wie wenig achtsam in Hilden mit den wenigen noch vorhandenen  Ressourcen umgegangen wird. An nachkommende Generationen wird dabei überhaupt nicht gedacht.

Es scheint nur wichtig zu sein, alle Wünsche nach mehr Baumaßnahmen zu erfüllen.

So vernichtet Hilden Bäume, Ackerland und Grünflächen – die Folgen werden nicht bedacht… Hauptsache die Klientel wird bedient.

Manchmal reicht schon ein kleiner Spaziergang mit Herrn Bungert um festzustellen, es wäre  ja eh  schon alles  versiegelt. Die Bäume und das Grün werden dabei einfach übersehen.

Andere diskutieren noch. Dabei gibt es schon lange keinen Diskussionsbedarf mehr:

Hilden ist schon dicht!

Für die Bauwut wird gerne übersehen, dass Bäume und Grünflächen

  •  Feinstaub filtern
  •  Sauerstoff erzeugen 
  •  die Luft durch Verdunstung abkühlen 
  • CO² verbrauchen

Uns fällt dazu der alte Spruch von Greenpeace ein:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Wir wandeln ihn ein wenig ab:

Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Grashalm asphaltiert ist, wird man merken, dass man Beton nicht atmen kann.

 

 

 

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (9)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

 Folge 9 – Mehr Bäume gefällt als neu gepflanzt

Auch diese Nachricht passt besonders zur dichtest besiedelten kreisangehörigen Stadt NRWs, in der die Bäume keinen Stellenwert haben.

Sturm Frederike fällte nur 3 Bäume in Hilden  –  die Stadt Hilden 101 städtische Bäume. Dafür gab es dann auch nur 65 Ersatzpflanzungen

Die Begründung, warum 101 Bäume  2017 gefällt wurden, fehlt seitens der Verwaltung.

Warum mussten Baumstandorte aufgegeben werden??

Warum werden keine neuen Standorte ernsthaft gesucht??

Danke – keine Antwort nötig –  wir wissen Bescheid:

Bäume stören doch nur – müssen gepflegt, geschnitten und gewässert werden und werfen auch noch Laub auf die Straßen.

Das alles kostet einfach viel zu viel…