Schlagwort-Archiv:geruchlos

Covestro und die “Alte Leier” – der Hilferuf nach der CO-Pipeline

soll von eigenen Schwächen und Versäumnissen ablenken

Hier die Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Genau hier hätten wir Ihnen jetzt sehr gerne den Artikel von Frau Antje

Höning “Die blockierte Republik” aus der RP vom 21.02.2020 verlinkt. Das sparen wir uns – ohne Bezahlung könnten auch Sie nicht lesen…

In altbewährter Journalistenmanier (wer bezahlt hat Recht) wird dort wieder einmal die mangelnde Ober-Herrschaft der Großindustrie beklagt. Warum nur dürfen so dumme Bürger, die keine Ahnung von den wichtigen Dingen des Lebens der Industrie haben, einfach klagen?

Mein Gott – jeder kann sich doch mal vertun – da sollten die Gerichte mal nicht so pingelig sein und durchwinken was für die Industrie dringend von nöten ist. Überhaupt – wir sollten die Klagemöglichkeiten doch einfach abschaffen…

Es gibt zu dem Artikel einen sehr guten Leserbrief – sollte er jemals in der RP erscheinen, werden wir den Autor bitten, ihn auch uns zur Verfügung zu stellen.

Sie haben bitte Verständnis dafür, dass wir eine Kopie des Artikels aus rechtlichen Gründen hier nicht verbreiten dürfen.Wer ihn lesen will kann bei uns vorbei kommen!

 

 

Super Aktion – Mahnwache zum 13. Jahrestag Planfeststellungsbeschluss CO-Pipeline

Kurzfristig angemeldet und eingeladen – alles hervorragend geklappt  – 13 Jahreskreuze gebaut und aufgestellt – Start Mahnwache 17:30 Uhr – mehr als 70 Teilnehmer.
Bilder der Haupt-Protagonisten der CO-Pipeline : Ex-CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, SPD-Nachfolgerin Hanelore Kraft und Armin Laschet mit Fackeln beleuchtet.

Auch (per Bild) und kommentiert dabei: Regierungspräsidenten Jürgen Büssow, Anne Lütkes und Birgitta Radermacher.

Natürlich durften auch die CO-Pipeline-Projekt verantwortlichen Manager und deren Nachfolger nicht fehlen.
Die Veranstaltung endete mit dem Anti-Pipeline-Lied, das Jörg Owsianowski bereits zu einer früheren Demo kreiert hatte.

“Erkrath jetzt” : Mahnwache am Valentinstag

Lokalbüro : 13 Kreuze gegen die CO-Pipeline

Auch die RP hatte berichtet – leider nicht online verfügbar…

CO-Pipeline: Gericht entscheidet im August

Plötzlich und unerwartet berichtet die Rheinische Post ganzseitig über die CO-Pipeline…

Ganz offensichtlich wusste auch die Initiative “Stopp- CO-Pipeline” nichts von dem “Termin” – zumindest hat der “Flurfunk” nichts geflüstert. Beim OVG Münster sind online  nur die Januar-Termine veröffentlicht.

Hier der Link zur RP vom 16.01.2020:  CO-Pipeline: Gericht entscheidet im August

Stell dir vor, MUT lädt die Presse ein und (fast) keiner kommt…

Einziger Vertreter dieser Zunft:  anzeiger24  ist vor Ort und veröffentlicht diesen Bericht

Und dies war unser Anliegen: 

Der Planänderungsbeschluss der Bezirksregierung zu Gunsten von Bayer bzw. Nachfolger Covestro  hat neue Klagemöglichkeiten eröffnet.

Alleine in Hilden gibt es drei neue Kläger. Unterstützung durch die Stadt Hilden wurde abgelehnt.

Uns ist es sehr wichtig die Kläger  finanziell zu unterstützen, da sie das Kostenrisiko im mittleren 4-stelligen Euro-Bereich erstinstanzlich ggf. alleine  tragen.

Den Klägern ist die Klage so wichtig, dass sie fast die Unterstützung ablehnen wollten.

Das geht aber gar nicht!

Sie – die Kläger – sind direkt betroffen von der CO-Pipeline, aber ihre Klage dient indirekt auch allen anderen Bürgern, denen ein wirklich fundiertes Klagerecht fehlt.

MUT übergibt am 11.12.2019 aus der  Vereinskasse € 250.- an jeden der 3 Kläger.

Zum 12. Jahrestag des Planfeststellungsbeschlusses  haben wir zu Spenden zwecks Unterstützung der Kläger aufgerufen. Bisher sind € 2.725.-  gespendet worden und wir möchten erneut zu Spenden aufrufen.

Wenn auch Sie spenden wollen, hier die dazu notwendigen Daten:

Empfänger:                 Bürgerinitiative MUT e.V.
IBAN:                            DE08 3406 0094 0006 8421 57
Verwendungszweck:  Unterstützung „Bürger gegen CO-Pipeline“

Und hier finden Sie die aktualisierten Daten zur Geschichte der CO-Pipeline:  Fakten-CO-Pipeline 11.12.2019

CO-Pipeline: Ausverkauf?

Covestro verkauft Polycarbonat-Geschäft! Jetzt verkaufen schon die weiter, die von Bayer übernommen haben…

Hier die Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Heiße Kiste – auch das Thema Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg wird mitgekauft. Die Gefahren für die Pipeline werden gerne verniedlicht. Welche Gefahr da im Boden auch nach 70 Jahren noch lauert wurde anschaulich dargestellt in Quarks und CO.

Hier der Link zur Mediathek:

Explosives Erbe unter unseren Füßen

Schon wieder Limburg…

Am 28.08.2007 explodiert bei Limburg eine Pipeline

Spiegel online 28.08.2007: 100-Meter-Flamme schoss auf Dorf zu

Zitat aus unserem Pipeline-Lexikon (Seite 16):  Pipeline- Unglücke  

Ursächlich sind laut Statistiken zu etwa 50 % äußere Einwirkungen (Baggerunfälle), gut 40  % inneres Versagen und knapp 10 % sonstige Umstände, vor allem geologische Einflüsse. Explosionsunglücke können lebensbedrohende Auswirkungen in bis zu 300 m Entfernung verursachen. Künftig muss daher mit raumordnerischen Maßnahmen ein hinreichender Abstand von Pipelines und Bebauung sichergestellt werden.
(®UN ECE).

Hier der Link zu unserem Pipeline Lexikon

Auch die Gefahr durch  Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg ist darin bereits thematisiert (Seite 12)

Am 22.06.2019 explodiert eine Weltkriegsbombe mit chemischen Zünder ohne Fremdeinwirkung bei Limburg und hinterlässt einen tiefen Krater

Spiegel online Weltkriegsbombe explodiert auf Feld in Limburg von selbst

Das lässt natürlich die Gefahren für und durch die CO-Pipeline wieder richtig hochkochen…

Hierr die Pressemitteilung der Initiative “Stopp CO-Pipeline”