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Schon wieder Limburg…

Am 28.08.2007 explodiert bei Limburg eine Pipeline

Spiegel online 28.08.2007: 100-Meter-Flamme schoss auf Dorf zu

Zitat aus unserem Pipeline-Lexikon (Seite 16):  Pipeline- Unglücke  

Ursächlich sind laut Statistiken zu etwa 50 % äußere Einwirkungen (Baggerunfälle), gut 40  % inneres Versagen und knapp 10 % sonstige Umstände, vor allem geologische Einflüsse. Explosionsunglücke können lebensbedrohende Auswirkungen in bis zu 300 m Entfernung verursachen. Künftig muss daher mit raumordnerischen Maßnahmen ein hinreichender Abstand von Pipelines und Bebauung sichergestellt werden.
(®UN ECE).

Hier der Link zu unserem Pipeline Lexikon

Auch die Gefahr durch  Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg ist darin bereits thematisiert (Seite 12)

Am 22.06.2019 explodiert eine Weltkriegsbombe mit chemischen Zünder ohne Fremdeinwirkung bei Limburg und hinterlässt einen tiefen Krater

Spiegel online Weltkriegsbombe explodiert auf Feld in Limburg von selbst

Das lässt natürlich die Gefahren für und durch die CO-Pipeline wieder richtig hochkochen…

Hierr die Pressemitteilung der Initiative “Stopp CO-Pipeline”

44 Klagen gegen CO-Pipeline laut Verw.Gericht

Hier für alle Interessierten kurzgefasst der aktuelle Stand des Verfahrens CO-Pipeline

Zitat Verwaltungsgericht Düsseldorf:

CO-Pipeline und kein Ende

Gegen den Planänderungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf zur CO-Pipeline vom 10. August 2018 sind sechs Klagen erhoben worden, fünf Klagen von Nachbarn und eine Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND). Die (Muster-)Klageverfahren gegen den Ausgangsbeschluss sind unverändert vor dem Oberverwaltungsgericht NRW anhängig. 38 – mit Blick auf die „Musterverfahren“ zum Ruhen gebrachte – Klageverfahren gegen den Ausgangsbeschluss sind weiterhin beim Verwaltungsgericht Düsseldorf anhängig. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts bleibt abzuwarten. Diese wird auch den Planänderungsbeschluss zum Gegenstand haben.

Auch die RP greift die Jahrespressemitteilung auf

Wenn Sie die Kläger unterstützen wollen: hier unser Artikel vom 18.02.2019

 

CO-Pipeline – Neue Kläger gegen Planänderungsbeschluss

Als Initiator und Mitbegründer der Initiative in 2007 – damals noch „Bau-Stopp der Bayer-Pipeline“ – wollen wir uns weiterhin bis zum hoffentlich nicht bitteren Ende gegen die Pipeline engagieren.

Es liegt also nahe, die neuen Kläger zu unterstützen. In der ersten Instanz kommen auf die Kläger Kosten im mittleren 4-stelligen EUR-Bereich zu. Nach Prüfung unserer Satzung wurde der Beschluss einer Spendensammlung zu Gunsten der neuen Kläger gefasst.

Sie können mit Spenden die Kläger unterstützen:

Spendenkonto:   MUT e.V.

IBAN:  DE08 3406 0094 0006 8421 57

Verwendungszweck:  Unterstützung „Bürger gegen CO-Pipeline“

Für Beträge über 200.- € werden von uns zum Jahreswechsel Spendenquittungen erstellt. Vom Finanzamt beim Spender ggf. angeforderte Spendenquittung für Spenden unter EUR 200.- wird auf Anforderung hin der Nachweis von uns erstellt.

Zur Information der Öffentlichkeit wurde eine Pressekonferenz organisiert.

Hier die Resonanz auf die Pressekonferenz (soweit in den Medien online noch verfügbar):

Wochenanzeiger: Initiative und Kläger kämpfen

RP: Es gibt vier neue Klagen gegen die CO-Pipeline

Anzeiger24 – CO-Pipeline: Zwölf Jahre Widerstand

Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Der Protest und die Klagen zur heftig umstrittenen CO-Pipeline gehen unvermindert weiter. 

Jetzt hat auch der Landrat des Kreis Mettmann Thomas Hendele auf unsere Anfrage in einem Brief bestätigt,  was auch die Duisburger Feuerwehr im November auf einen offenen Brief der COntra-Initiative schon geantwortet hatte.

Leck in der CO-Pipeline würde zu Katastrophe führen

Die Initiative wünscht allen Pipeline-Gegnern fröhliche Weihnachten und ein gutes CO-freies Jahr 2019

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (9)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

 Folge 9 – Mehr Bäume gefällt als neu gepflanzt

Auch diese Nachricht passt besonders zur dichtest besiedelten kreisangehörigen Stadt NRWs, in der die Bäume keinen Stellenwert haben.

Sturm Frederike fällte nur 3 Bäume in Hilden  –  die Stadt Hilden 101 städtische Bäume. Dafür gab es dann auch nur 65 Ersatzpflanzungen

Die Begründung, warum 101 Bäume  2017 gefällt wurden, fehlt seitens der Verwaltung.

Warum mussten Baumstandorte aufgegeben werden??

Warum werden keine neuen Standorte ernsthaft gesucht??

Danke – keine Antwort nötig –  wir wissen Bescheid:

Bäume stören doch nur – müssen gepflegt, geschnitten und gewässert werden und werfen auch noch Laub auf die Straßen.

Das alles kostet einfach viel zu viel…

 

PM BUND NRW: BUND klagt gegen die CO-Pipeline

Risiken für Mensch und Natur bleiben unbeherrschbar

Düsseldorf, 30.10.2018 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Verwaltungsgericht Düsseldorf Klage gegen den Planänderungsbeschluss zum Planfeststellungsbeschluss der CO-Pipeline zwischen Dormagen und Krefeld-Uerdingen eingelegt. Dieser war von der Bezirksregierung Düsseldorf erlassen worden und sieht unter anderem die Verlegung einer zusätzlichen Geo-Grid-Matte und Änderungen während der Bauausführung der umstrittenen Giftgasröhre vor. Weiterlesen →