Schlagwort-Archiv:Bäume

Bezirksregierung – schlimmer geht immer

Überschrift  RP vom 11.03.2019:

Karnap und Elb – Düsseldorf macht Druck beim Bauland

Hier der Link zum Artikel: Die Bezirksregierung will deutlich mehr Flächen für Wohnbebauung. Das geht aus einem nicht-öffentlichen Papier hervor. Die Empörung ist groß.

Mit jedem von Rat, Verwaltung und Investor neu initiiertem Bauvorhaben geht ein Aufschrei durch die Bürgerschaft von Hilden.

Und da will die Bezirksregierung nun noch einen draufsatteln. Das geht gar nicht!!!

Da muss jetzt gemeinsam recherchiert werden, wie das zu verhindert ist.

BUND: Hambach-Klagen des BUND vor Gericht

Mündliche Verhandlung beim Verwaltungsgericht Köln

Düsseldorf, 07.03.2019 | Am Dienstag, dem 12. März 2019, verhandelt das Verwaltungsgerichts Köln drei Klagen des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zur Rettung des Hambacher Waldes und zum Stopp des Braunkohlentagebaus. Klagegegner ist das Land Nordrhein-Westfalen, beigeladen ist die RWE Power AG. Weiterlesen →

Betonfraktion macht ernst – Offenlagen beschlossen

Neben  3 Weiteren beschließt die Groko auch die Offenlage des besonders umstrittenen Bauvorhabens der Fa. Derr an Oder / Wohlauer Straße.

Das ist der Bebauungsplan Nr. 62A, für den der Gutachter im heißen Sommer 2018 keine Temperatur vor Ort misst statt dessen  mathematisch ermittelt und dann ausrechnet: dieser Bebauungsplan ist nicht schädlich fürs Klima…

Von solchen Gutachten träumt der Bauherr und die Groko in Hilden.

Bis zum 15.02.2019 können auch Sie ihre Bedenken und Anregungen vorbringen – schriftlich oder zu Protokoll im Planungsamt.

Hier kommt der Link zu den offiziellen Unterlagen: Bitte beachten Sie die weiterführende Links auf dieser Seite!

Aber machen wir uns nichts vor – egal wie fundiert Ihre Einwendungen auch sind, der Bebauungsplan 62A wird beschlossen werden. Natürlich wird man dieser MUTigen Behauptung vehement widersprechen – an vorderster Stelle von unserer Bürgermeisterin, die auch noch wiedergewählt werden will…

Wer Bebauung nicht will, stimmt nicht für die Offenlegung des Bebauungsplans!! Nur CDU und SPD (unsere Groko und Betonfraktion  in Hilden seit vielen Jahren) haben für diese Offenlage gestimmt!

Machen Sie sich trotzdem die Mühe Ihre Bedenken vorzubringen – wer weiß – vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Wir werden dies auch tun!

Im Zweifel hilft in Hilden nur eine Klage von Klageberechtigten vor dem OVG Münster.

Wenn Sie berechtigt zur Klage sind, unterstützen wir Sie gerne.

Hier noch alle  Links zu den Unterlagen der aktuellen Offenlagen:

10D (südlich Feldstraße)
62A, 2. Änd. (Oderstraße)
63A, 1. Änd. (Grünewald)
103, 3. Änd. (D´dorfer Str.)

 

Theodor Heuss Schulgelände – Schule und Bäume sind überflüssig…

– und was kümmert uns der Verbleib der VHS.

Bei Grünflächen vertraut Hilden schon auf deren Erhalt in den Nachbarstädten – demnächst wohl auch bei der VHS.

Das Abholzen großer alter Bäume für die Kita auf dem Schulgelände hat uns schon “auf die Palme” gebracht. Nun also soll absehbar der Rest an Bäumen für – na klar – Wohnungsbau durch einen Investor gefällt werden…

Wäre doch gelacht, wenn Rat und Verwaltung es nicht schaffen würden, neben der dichten Besiedelung Furtwänglerstraße und Richard-Wagner-Straße noch eine weitere zusätzliche Verdichtung hinzukriegen.

Und jetzt sage mir keiner, der Sportplatz sein Grünfläche – das ist Kunststoff und kein Gras!

Weitere Infos zur Situation im Artikel der RP:

RP 27.11.18: Aus Schulgelände wird Wohn-Viertel

Na so was – Hilden will das Klima retten

Endlich  noch ein weiteres  – externes – Gutachten für die Schublade mit Siedlungsdichtegutachten,  Strategisches Stadtentwicklungskonzept, Klimagutachten und was sonst noch alles an schlauen, teuren Gutachten ignoriert wird…

Zitat aus der RP vom 02.07.2011:

Rat und Verwaltung haben eine Klimaanalyse machen lassen. Sie zeigt, welche Bereiche für die Durchlüftung des Hildener Stadtgebiets entscheidend sind. Diese Flächen sollten nicht bebaut werden, raten die Gutachter.

… und der nördliche Stadtrand zwischen Gerresheimer Straße/A46/A3 und Oststraße sollte nicht bebaut werden, weil auf diesen Freiflächen an heißen, windstillen Sommertagen die Kaltluft für die Durchlüftung der Itterstadt entsteht beziehungsweise weitergeleitet wird.

Und was ist gerade taufrisch geplant??

Stimmt!  Die Bungert Ranch wird mit Gewerbe zugepflastert… Was kümmert mich mein teures Gutachten von gestern. 

Hier der Link zur RP vom 20.11.2018:

RP 20.11.2018: Kommunalpolitik will Klimawandel angehen

 

Hilden – Stadtentwicklungsausschuss 21.11.2018 17:00 Uhr

Öffentliche Sitzung im Bürgersaal des Bürgerhauses Mittelstraße 40 unter dem Motto

Bauen ohne Ende – weiter so und noch eine Schüppe extra oben drauf…

Auf der Tagesordnung  u.A.:

  • Nutzungskonzept für das Gelände der Theodor-Heuss-Schule
    Projektablauf für ein Investorenauswahlverfahren zum Grundstück der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule
  • Hofstraße 150 inklusive Hinterland: Untersuchung der Neubaupotentialfläche
    Für die potentielle Wohnbaufläche „Hofstraße 150 inkl. Hinterland“ ist ein Bebauungsplan-Aufstellungsverfahren nach §13a BauGB einzuleiten, um die Errichtung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau auf Grundlage des Bebauungsvorschlags Nr. 2 zu ermöglichen.
  • Merke: Für THS wird Inverstor zur privaten Bedienung gesucht also soll zusätzlich  Hofstraße 150 samt Hinterland für öffentlich geförderten Wohnungsbau zerstört werden.
  • Bebauungsplan Nr. 63 A, 1. Änderung für einen Bereich zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße:
    Abhandlung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung
    Offenlagebeschluss
  • Bebaungsplan Nr. 62A, 2. Änderung für den Bereich Oderstraße:
    Erweiterung des Plangebietes
    Abhandlung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung
    Offenlagebeschluss

Das leistet ein Baum

Diese etwa
100 Jahre alte Buche
sollten Sie sich etwa 20 m hoch
und mit etwa 12 m Kronendurchmesser vor-
stellen. Mit ihren 60.000 BIättern verzehnfacht
sie ihre 120 qm Standfläche auf etwa 1200 qm Blattfläche.
Durch die Lufträume des Schwammgewebes entsteht eine Zell-
oberfläche für den Gasaustausch von etwa 15.000 qm, also zwei Fuß-
ballfeldern ! 9.400 Liter = 18 kg Kohlendioxid verarbeitet dieser Baum
an einem Sonnentag. Das ist der durchschnittliche Kohlendioxidabfall
von zweieinhalb Einfamilienhäusern. Bei einem Gehalt von 0,03%
Kohlendioxid in der Luft müssen etwa 36.000 cbm Luft durch diese
BIätter strömen mitsamt den enthaltenen Bakterien, Pilzsporen,
Staub und anderen schädlichen Stoffen, die dabei größtenteils im
Blatt hängen bleiben. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet,
denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an
demselben Tag. Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch die
Photosynthese als Abfallprodukt gebildet werden, decken den Bedarf
von etwa 10 Menschen. Für sich produziert der Baum an diesem Tag
12 kg Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut.
Einen Teil speichert er als Stärke, aus einem anderen baut
er sein neues Holz. Wenn nun der Baum gefällt wird z.B.
als Ergebnis einer Einigung zwischen einer Erben-
gemeinschaft, der Stadt Hilden und der
Bezirksregierung
oder gerade
dort ein Geräte-
schuppen auf-
gestellt werden
soll, so müßte
man etwa 2.000
junge Bäume mit
einem Kronenvolumen
von 1 cbm pflanzen, wollte man ihn vollwertig
ersetzen. Die Kosten dafür dürften etwa 127.177,- EUR betragen!

 

 

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (10)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

Folge 10 – Der Versuch eines Fazits

Wir haben versucht einigen aktuellen/geplanten Baumaßnahmen Erkenntnisse/Tatsachen gegenüber zu stellen.

Uns bleibt als Fazit festzustellen, wie wenig achtsam in Hilden mit den wenigen noch vorhandenen  Ressourcen umgegangen wird. An nachkommende Generationen wird dabei überhaupt nicht gedacht.

Es scheint nur wichtig zu sein, alle Wünsche nach mehr Baumaßnahmen zu erfüllen.

So vernichtet Hilden Bäume, Ackerland und Grünflächen – die Folgen werden nicht bedacht… Hauptsache die Klientel wird bedient.

Manchmal reicht schon ein kleiner Spaziergang mit Herrn Bungert um festzustellen, es wäre  ja eh  schon alles  versiegelt. Die Bäume und das Grün werden dabei einfach übersehen.

Andere diskutieren noch. Dabei gibt es schon lange keinen Diskussionsbedarf mehr:

Hilden ist schon dicht!

Für die Bauwut wird gerne übersehen, dass Bäume und Grünflächen

  •  Feinstaub filtern
  •  Sauerstoff erzeugen 
  •  die Luft durch Verdunstung abkühlen 
  • CO² verbrauchen

Uns fällt dazu der alte Spruch von Greenpeace ein:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Wir wandeln ihn ein wenig ab:

Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Grashalm asphaltiert ist, wird man merken, dass man Beton nicht atmen kann.

 

 

 

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (9)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

 Folge 9 – Mehr Bäume gefällt als neu gepflanzt

Auch diese Nachricht passt besonders zur dichtest besiedelten kreisangehörigen Stadt NRWs, in der die Bäume keinen Stellenwert haben.

Sturm Frederike fällte nur 3 Bäume in Hilden  –  die Stadt Hilden 101 städtische Bäume. Dafür gab es dann auch nur 65 Ersatzpflanzungen

Die Begründung, warum 101 Bäume  2017 gefällt wurden, fehlt seitens der Verwaltung.

Warum mussten Baumstandorte aufgegeben werden??

Warum werden keine neuen Standorte ernsthaft gesucht??

Danke – keine Antwort nötig –  wir wissen Bescheid:

Bäume stören doch nur – müssen gepflegt, geschnitten und gewässert werden und werfen auch noch Laub auf die Straßen.

Das alles kostet einfach viel zu viel…

 

Hilden – von Bäumen, Bauwut und Mangel (8)

Der große Wurf der Zusammenhänge will einfach nicht gelingen – also machen wir es scheibchenweise…

 Folge  8 – Bebauungsplan 32 B – Beethovenstraße

Keiner (auch wir nicht)  hat wirklich registriert, was da passieren wird. Es war ja auch zu verlockend dargestellt: Hochhaus Beethovenstraße ist ein Auslaufmodell und könnte abgerissen/abgetragen werden, für die Räume der Ex-Sparkassenfiliale wird Rotlicht- und Glückspiel-Nutzung ausgeschlossen…

Wer hätte da noch Einwendungen?

Der Bebauungsplan wurde im Jahr 2015 einstimmig von allen im Rat vertretenen Parteien beschlossen.

Jetzt können wir feststellen, was damit angerichtet wurde:

  • Ein funktionierendes Nahversorgungszentrum ist abgerissen –  zu welchem Mietpreisen für potentielle Nutzer ein Neues entsteht weiß keiner…
  • Die preiswerten Wohnungen sind weg – zu welchem Preis neue Wohnungen entstehen steht in den Sternen. Absichtserklärungen helfen da nicht weiter…
  • Die  Sozialstruktur liegt in Trümmer – wird dort eine neue Sozialstruktur entstehen können – auch für die Bewohner des Hochhauses? Wir zweifeln daran…
  • Der gesamte Komplex ist bereits weiter verkauft – Verkäufe an Investoren lassen die Mietpreise steigen – immer oder zumindest fast immer….

Mehrfach haben wir hierüber berichtet –  hier kommen Links zu unseren alten Beiträgen:

Beitrag vom 12.05.2017

Beitrag vom 12.08.2017

Beitrag vom 15.04.2018

Beitrag vom 07.10.2018