Betonfraktion macht ernst – Offenlagen beschlossen

Neben  3 Weiteren beschließt die Groko auch die Offenlage des besonders umstrittenen Bauvorhabens der Fa. Derr an Oder / Wohlauer Straße.

Das ist der Bebauungsplan Nr. 62A, für den der Gutachter im heißen Sommer 2018 keine Temperatur vor Ort misst statt dessen  mathematisch ermittelt und dann ausrechnet: dieser Bebauungsplan ist nicht schädlich fürs Klima…

Von solchen Gutachten träumt der Bauherr und die Groko in Hilden.

Bis zum 15.02.2019 können auch Sie ihre Bedenken und Anregungen vorbringen – schriftlich oder zu Protokoll im Planungsamt.

Hier kommt der Link zu den offiziellen Unterlagen: Bitte beachten Sie die weiterführende Links auf dieser Seite!

Aber machen wir uns nichts vor – egal wie fundiert Ihre Einwendungen auch sind, der Bebauungsplan 62A wird beschlossen werden. Natürlich wird man dieser MUTigen Behauptung vehement widersprechen – an vorderster Stelle von unserer Bürgermeisterin, die auch noch wiedergewählt werden will…

Wer Bebauung nicht will, stimmt nicht für die Offenlegung des Bebauungsplans!! Nur CDU und SPD (unsere Groko und Betonfraktion  in Hilden seit vielen Jahren) haben für diese Offenlage gestimmt!

Machen Sie sich trotzdem die Mühe Ihre Bedenken vorzubringen – wer weiß – vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Wir werden dies auch tun!

Im Zweifel hilft in Hilden nur eine Klage von Klageberechtigten vor dem OVG Münster.

Wenn Sie berechtigt zur Klage sind, unterstützen wir Sie gerne.

Hier noch alle  Links zu den Unterlagen der aktuellen Offenlagen:

10D (südlich Feldstraße)
62A, 2. Änd. (Oderstraße)
63A, 1. Änd. (Grünewald)
103, 3. Änd. (D´dorfer Str.)

 

Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Der Protest und die Klagen zur heftig umstrittenen CO-Pipeline gehen unvermindert weiter. 

Jetzt hat auch der Landrat des Kreis Mettmann Thomas Hendele auf unsere Anfrage in einem Brief bestätigt,  was auch die Duisburger Feuerwehr im November auf einen offenen Brief der COntra-Initiative schon geantwortet hatte.

Leck in der CO-Pipeline würde zu Katastrophe führen

Die Initiative wünscht allen Pipeline-Gegnern fröhliche Weihnachten und ein gutes CO-freies Jahr 2019

Theodor Heuss Schulgelände – Schule und Bäume sind überflüssig…

– und was kümmert uns der Verbleib der VHS.

Bei Grünflächen vertraut Hilden schon auf deren Erhalt in den Nachbarstädten – demnächst wohl auch bei der VHS.

Das Abholzen großer alter Bäume für die Kita auf dem Schulgelände hat uns schon “auf die Palme” gebracht. Nun also soll absehbar der Rest an Bäumen für – na klar – Wohnungsbau durch einen Investor gefällt werden…

Wäre doch gelacht, wenn Rat und Verwaltung es nicht schaffen würden, neben der dichten Besiedelung Furtwänglerstraße und Richard-Wagner-Straße noch eine weitere zusätzliche Verdichtung hinzukriegen.

Und jetzt sage mir keiner, der Sportplatz sein Grünfläche – das ist Kunststoff und kein Gras!

Weitere Infos zur Situation im Artikel der RP:

RP 27.11.18: Aus Schulgelände wird Wohn-Viertel

Oderstraße – GroKo lässt grüßen

Wenn gebaut werden soll, besteht immer Konsens in der GroKo!

Im Stadtentwicklungsausschuss ist mit den Stimmen der GroKo gegen die Stimmen der “Kleinen”  die Offenlage des B-Plan 62A Oderstraße beschlossen worden…

Dieses Ergebnis hatte niemand vorher ernsthaft bezweifelt – und der Rat wird am 12.12. ganz genauso abstimmen. Wetten?

Hier der Bericht der RP:

RP 22.11.18: Projekt Oderstraße: „gesunde Wohnverhältnisse“

In Hilden leiden laut Gutachten des LANUV bereits 70% der Einwohner unter Hitzeinseln bei entsprechender Wetterlage.

Zitate RP:

Die Verwaltung hat den selben Gutachter gebeten, sich das Projekt Oderstraße anzuschauen. Ergebnis: Die Fläche sei „keine schützenswerte Struktur mit besonderer stadtklimatischer Funktion“. Der nächtliche Luftaustausch werde „voraussichtlich nur gering beeinflusst“. Auch nach der Nachverdichtung seien „vergleichsweise gesunde Wohnverhältnisse zu erwarten“. Aus bioklimatischer Sicht gebe es gegen die Planung „keine Bedenken“.

Wenn der Auftrag lautet “Untersuchung der stadtklimatischen Funktion” wird auch genau dies begutachtet!

Die Auswirkungen auf das Kleinklima im direkten Wohnumfeld werden dann halt komplett vernachlässigt…

Anwohner berichten, in ihren Wohnungen sei gar keine Temperatur gemessen worden? Das sei richtig, so der Planungsamtsleiter. Der Gutachter habe eine extreme Wetterlage (heiß, windstill) untersucht. Weil diese nur sehr selten vorkomme, sei sie mathematisch berechnet worden.

Keine weitere Fragen Euer Ehren – die Anlieger müssen dann eben zukünftig ihre Raumtemperatur auch mathematisch berechnen!

 

Na so was – Hilden will das Klima retten

Endlich  noch ein weiteres  – externes – Gutachten für die Schublade mit Siedlungsdichtegutachten,  Strategisches Stadtentwicklungskonzept, Klimagutachten und was sonst noch alles an schlauen, teuren Gutachten ignoriert wird…

Zitat aus der RP vom 02.07.2011:

Rat und Verwaltung haben eine Klimaanalyse machen lassen. Sie zeigt, welche Bereiche für die Durchlüftung des Hildener Stadtgebiets entscheidend sind. Diese Flächen sollten nicht bebaut werden, raten die Gutachter.

… und der nördliche Stadtrand zwischen Gerresheimer Straße/A46/A3 und Oststraße sollte nicht bebaut werden, weil auf diesen Freiflächen an heißen, windstillen Sommertagen die Kaltluft für die Durchlüftung der Itterstadt entsteht beziehungsweise weitergeleitet wird.

Und was ist gerade taufrisch geplant??

Stimmt!  Die Bungert Ranch wird mit Gewerbe zugepflastert… Was kümmert mich mein teures Gutachten von gestern. 

Hier der Link zur RP vom 20.11.2018:

RP 20.11.2018: Kommunalpolitik will Klimawandel angehen