Kategorie-Archiv:Lokales

Investor scheint schlauer als die Groko in Hilden

Kirschbaum  ist zwar schon gefällt, aber jetzt zieht nach massiven Protesten der Anwohner der Investor den Bauantrag zurück.

Besser auf 14 Wohnungen verzichten und dafür den Frieden mit den Mietern der am Planvorhaben  angrenzenden Wohnungen dauerhaft sichern. Der Kampf hat sich also gelohnt – auch für das Klima.

Großes Lob für die Akteure an der Oderstraße   und für den einsichtigen Investor Derr. Nicht zu vergessen, die kleinen Parteien, die der Groko Dampf gemacht haben. 

Hier der Link zur RP: Derr zieht Bauantrag für Grünfläche an der Oderstraße zurück

Beethovenstraße: Abriss noch voll im Gange

von Neubau natürlich noch nix zu sehen  und schon verkauft an  einen Investor…

Das war auch so angekündigt. Kein normaler Mensch hat indes damit gerechnet, dass im internationalen Bieterverfahren schon während der Abrissphase ein Investor gefunden wird.

Ob dann im Endeffekt wirklich und dauerhaft Wohnungen im  “preisgedämpften Bereich” (zwischen öffentlich geförderten Wohnungen und Hochpreissektor angesiedelt)  entstehen und erhalten bleiben darf bezweifelt werden. Auch wenn die Baudezernentin Rita Hoff  bei dem Projekt schon vor Monaten freudig auf “bezahlbare Mietwohnungen spekuliert hat…

Hier der Link zum Bericht der RP: Liwon verkauft Millionen-Objekt an Hamburg Trust 

 

 

BUND Hilden chartert Bus zur Demo Hambacher Forst

Der BUND  möchte auch aus Hilden die Möglichkeit bieten, sich für den Erhalt des schutzwürdigen Hambacher Forst einzusetzen und die unsinnige Abholzung durch den CO2-Giganten RWE möglichst doch noch zu stoppen.

Abfahrt: Hilden – Lindenplatz – 06.10.18 10:00 Uhr – Rückfahrt: ca. 18:00 Uhr – Kosten:  12.- €

Anmeldung: bitte per E-Mail an dietersdonner@arcor.de

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Eine Rückmeldung über die Reservierung erfolgt ebenfalls per E-Mail.

Hilden – Deine Bäume brauchen Wasser

Wieder lesenswerter Artikel in der RP 01.08.18 : Feuerwehr-Experte: Stadt heizt Problem an

Wenn dem Bauhof die Zusatzaufgabe der flächendeckenden Bewässerung trotz Urlaubszeit ohne weitere Hilfe so gut gelingt dann ist der Bauhof im Normalfall überbesetzt…

Mittlerweile machen wir uns nicht nur Sorgen um die Bäume sondern auch um den Journalisten Peter Clement. Vor kurzem hatten wir bereits einen Maulkorb für ihn befürchtet.

Wer heute den Wochenanzeiger gelesen hat, weiß Bescheid. Hier wird die Meinung der Verwaltungsspitze flächendeckend an alle Haushalte verteilt.  Wäre doch gelacht, wenn Bürgermeisterinnen-Kritiker nicht diskreditiert werden könnten…

Der Flurfunk prophezeit  übrigens bereits den Shitstorm…

Hilden: Bäume haben keinen Stellenwert

Zitat RP: Düsseldorf und Wuppertal hatten den Anfang gemacht. Inzwischen rücken auch In Mettmann, Wülfrath und Langenfeld Feuerwehrleute aus, um die Städte beim Wässern von Bäumen zu unterstützen. Hilden lehnt das ab.

RP: Stadt bleibt beim Nein zu Feuerwehreinsätzen für Bäume

Zitat RP: Zum Vergleich: Auf der Internetseite der Hildener Feuerwehr werden aktuell sechs Löschfahrzeuge aufgeführt – in Wülfrath sind es nur fünf. Wülfraths Feuerwehr hilft bei der Bewässerung, die Hildener nicht, weil das von der Stadtspitze offenbar nicht gewünscht ist.

Noch ein Zitat RP: …oder Privatleute dem Aufruf von Bürgermeisterin Birgit Alkenings folgen und selbst vor ihrer Haustür Hand anlegen.

Ich brauchte dazu keine Aufforderung, um die Linde vorm Haus zu wässern und  Herr Fleckenstein kümmerte sich  lange bevor unsere Stadtspitze die Not der Natur registriert hat…

Sehr schade, dass das Postskriptum “Hildens Klimaproblem sitzt im Rathaus” nicht online verfügbar ist.

Hier unsere Kommentar:

Arroganz der Stadtspitze

Während in benachbarten Gemeinden die Hilfe der örtlichen Feuerwehr für das Bewässern der städtischen Bäume gerne in Anspruch genommen wird, nimmt die Stadtspitze es billigend in Kauf, dass einige Bäume durch die andauernde Trockenheit absterben. Wenn der städtische Bauhof es doch nicht schafft, sämtliche Grünanlagen ausreichend zu bewässern, sollte man doch wirklich Hilfe, welche zudem nichts kostet und von der Allgemeinheit getragen wird, in Anspruch nehmen.

Und wenn die Trockenheit noch länger andauert, ist das Gejammer im nächsten Frühjahr groß wenn viele Bäume die Trockenheit nicht überlebt haben.

Die Kommunalpolitik ist hier gefragt um der Bürgermeisterin mal deutlich die möglichen (finanziellen) Auswirkungen aufzuzeigen.

Hilden – wo liegt die Mauer näher

Bauprojekt Schwanenstraße – ein Quell steter Freude – aktuell:

RP 20.07.2018: Mieter wird Fenster zugebaut

Uns würde sehr interessieren, ob dasselbe auch genehmigt worden wäre, wenn dort hinter dem Fenster die Bürgermeisterin oder die Baudezernentin wohnen würde…

Schlagworte, die uns spontan dazu einfallen sind: Baustopp, Bundesbauordnung, Landesbauordnung, Abstandsflächen, Bauwich, Recht auf gesundes Wohnen  (dazu wurde in Hilden auch schon mal ein Baum gefällt)

Manchmal wollen Bürger informiert werden.

Zitat RP:

Die Hildenerin wollte es genau wissen und besuchte die Bürgersprechstunde von Stadtchefin Birgit Alkenings (SPD). Sie kam wütend aus dem Rathaus zurück: „Die Bürgermeisterin begegnete mir auf dem Gang und erklärte gut gelaunt, ihr Stellvertreter übernehme an diesem Tag die Sprechstunde“, erinnert sich Christine Schwab. Der habe nur gesagt, ihm sei das ganze nicht bekannt und er könne nichts machen.

Und genau dazu fällt uns spontan dieses Postskriptum der RP vom 22.06.18 ein:

Wenn der Bürger stört…

Noch eine Frage sei erlaubt: Wer hat die Baugenehmigung erteilt und wer ist der Architekt?

Bauwut grassiert wieder im Hildener Norden

– die RP hat Tagesaktuell berichtet. Die Berichte waren so gut, dass wir uns einfach zurück gelehnt haben. 

Chapeau  

Für Sie hier die Links zu den RP-Artikeln – mit ein paar Kommentaren/Bemerkungen von uns.

RP 13.06.18: Anwohner klagt über zugeparktes Viertel

Natürlich sieht die radelnde Verwaltung jede Menge freier Parkplätze und kann den Frust der Anwohner überhaupt nicht verstehen…

RP 15.06.18:  Oderstraße: Harte Kritik am Bauprojekt

Ganz zu Recht gibt es harte Kritik am Bauvorhaben: Grünflächen sollen vernichtet werden – das ist nicht zuletzt auch eine Zumutung für die Bestandsmieter an der Oderstraße

RP 16.06.18: Oderstraße: Anwohner formieren sich

Zitat aus Artikel RP :”Ich kann mich sogar noch daran erinnern, dass der alte Herr Derr, der inzwischen leider verstorben ist, mit dem Blick ins Grüne geworben hat”, erinnert sich Apel. Jetzt an diesen Stellen alles zuzubauen, bedeute nicht nur einen großen Qualitätsverlust für die Anwohner – es führe auch die damalige Werbekampagne ad absurdum.

RP 19.06.18: Nach Bürger-Ärger: Politik sucht Lösung für Oderstraße

Wenn die gewählten Herrschaften im Rat samt Verwaltung gesunden Menschenverstand aktivieren würden, müssten sie jetzt nicht mit dem Nachdenken beginnen – dann hätten sie schon lange vorher festgestellt : so geht es nicht! Diesmal ziehen auch die sonst immer gerne benutzten Argumente von Entschädigungszahlungen, Eingriff in Eigentumsrechte usw. nicht!

RP 22.06.18: Wenn der Bürger stört . . .

Superbeitrag in der RP -hoffentlich wartet kein Maulkorb…

Vorweg zum nächsten RP-Artikel : Die MUTige Anregung in der Bürgeranhörung lautete (nicht wörtlich): Streichen sie die geplanten Gebäude an der Oderstraße ersatzlos besonders im Hinblick auf die Klimaerwärmung und Gefahren für die Bürger durch Starkregen und weitere Wetterphänomene. Andere Städte beginnen bereits ernsthaft über Entsiegelung nachzudenken und diese in Angriff zu nehmen während Hilden immer noch gerne das Placet zum weiteren Versiegeln gibt.

RP 26.06.18: Klimawandel belastet 38.000 Hildener mit “Hitze-Inseln”

Das spricht alles für sich. Trotzdem noch eine Bemerkung: Der DWD (Deutsche Wetter Dienst) hat vor Jahren die Giesenheide zunächst als Kaltluftentstehungsgebiet erkannt und – wer weiß schon was hinter den Kulissen abgelaufen ist – später sang und klanglos  bemerkt dann doch lieber nicht…

Jetzt soll außer der Bebauung an der Oderstraße auch das gesamte Bungert Gelände (ohne MacDonalds) großflächig zugepflastert werden.

So sieht Umweltschutz in Hilden aus

Hier finden Sie den Jahresbericht des LANUV:  Jahresbericht LANUV 2017