Autor-Archiv:Ursula Probst

Pressemitteilung der Initiative “Stopp-CO-Pipeline”

Der Protest und die Klagen zur heftig umstrittenen CO-Pipeline gehen unvermindert weiter. 

Jetzt hat auch der Landrat des Kreis Mettmann Thomas Hendele auf unsere Anfrage in einem Brief bestätigt,  was auch die Duisburger Feuerwehr im November auf einen offenen Brief der COntra-Initiative schon geantwortet hatte.

Leck in der CO-Pipeline würde zu Katastrophe führen

Die Initiative wünscht allen Pipeline-Gegnern fröhliche Weihnachten und ein gutes CO-freies Jahr 2019

Theodor Heuss Schulgelände – Schule und Bäume sind überflüssig…

– und was kümmert uns der Verbleib der VHS.

Bei Grünflächen vertraut Hilden schon auf deren Erhalt in den Nachbarstädten – demnächst wohl auch bei der VHS.

Das Abholzen großer alter Bäume für die Kita auf dem Schulgelände hat uns schon “auf die Palme” gebracht. Nun also soll absehbar der Rest an Bäumen für – na klar – Wohnungsbau durch einen Investor gefällt werden…

Wäre doch gelacht, wenn Rat und Verwaltung es nicht schaffen würden, neben der dichten Besiedelung Furtwänglerstraße und Richard-Wagner-Straße noch eine weitere zusätzliche Verdichtung hinzukriegen.

Und jetzt sage mir keiner, der Sportplatz sein Grünfläche – das ist Kunststoff und kein Gras!

Weitere Infos zur Situation im Artikel der RP:

RP 27.11.18: Aus Schulgelände wird Wohn-Viertel

Oderstraße – GroKo lässt grüßen

Wenn gebaut werden soll, besteht immer Konsens in der GroKo!

Im Stadtentwicklungsausschuss ist mit den Stimmen der GroKo gegen die Stimmen der “Kleinen”  die Offenlage des B-Plan 62A Oderstraße beschlossen worden…

Dieses Ergebnis hatte niemand vorher ernsthaft bezweifelt – und der Rat wird am 12.12. ganz genauso abstimmen. Wetten?

Hier der Bericht der RP:

RP 22.11.18: Projekt Oderstraße: „gesunde Wohnverhältnisse“

In Hilden leiden laut Gutachten des LANUV bereits 70% der Einwohner unter Hitzeinseln bei entsprechender Wetterlage.

Zitate RP:

Die Verwaltung hat den selben Gutachter gebeten, sich das Projekt Oderstraße anzuschauen. Ergebnis: Die Fläche sei „keine schützenswerte Struktur mit besonderer stadtklimatischer Funktion“. Der nächtliche Luftaustausch werde „voraussichtlich nur gering beeinflusst“. Auch nach der Nachverdichtung seien „vergleichsweise gesunde Wohnverhältnisse zu erwarten“. Aus bioklimatischer Sicht gebe es gegen die Planung „keine Bedenken“.

Wenn der Auftrag lautet “Untersuchung der stadtklimatischen Funktion” wird auch genau dies begutachtet!

Die Auswirkungen auf das Kleinklima im direkten Wohnumfeld werden dann halt komplett vernachlässigt…

Anwohner berichten, in ihren Wohnungen sei gar keine Temperatur gemessen worden? Das sei richtig, so der Planungsamtsleiter. Der Gutachter habe eine extreme Wetterlage (heiß, windstill) untersucht. Weil diese nur sehr selten vorkomme, sei sie mathematisch berechnet worden.

Keine weitere Fragen Euer Ehren – die Anlieger müssen dann eben zukünftig ihre Raumtemperatur auch mathematisch berechnen!

 

Na so was – Hilden will das Klima retten

Endlich  noch ein weiteres  – externes – Gutachten für die Schublade mit Siedlungsdichtegutachten,  Strategisches Stadtentwicklungskonzept, Klimagutachten und was sonst noch alles an schlauen, teuren Gutachten ignoriert wird…

Zitat aus der RP vom 02.07.2011:

Rat und Verwaltung haben eine Klimaanalyse machen lassen. Sie zeigt, welche Bereiche für die Durchlüftung des Hildener Stadtgebiets entscheidend sind. Diese Flächen sollten nicht bebaut werden, raten die Gutachter.

… und der nördliche Stadtrand zwischen Gerresheimer Straße/A46/A3 und Oststraße sollte nicht bebaut werden, weil auf diesen Freiflächen an heißen, windstillen Sommertagen die Kaltluft für die Durchlüftung der Itterstadt entsteht beziehungsweise weitergeleitet wird.

Und was ist gerade taufrisch geplant??

Stimmt!  Die Bungert Ranch wird mit Gewerbe zugepflastert… Was kümmert mich mein teures Gutachten von gestern. 

Hier der Link zur RP vom 20.11.2018:

RP 20.11.2018: Kommunalpolitik will Klimawandel angehen

 

Hilden – Stadtentwicklungsausschuss 21.11.2018 17:00 Uhr

Öffentliche Sitzung im Bürgersaal des Bürgerhauses Mittelstraße 40 unter dem Motto

Bauen ohne Ende – weiter so und noch eine Schüppe extra oben drauf…

Auf der Tagesordnung  u.A.:

  • Nutzungskonzept für das Gelände der Theodor-Heuss-Schule
    Projektablauf für ein Investorenauswahlverfahren zum Grundstück der ehemaligen Theodor-Heuss-Schule
  • Hofstraße 150 inklusive Hinterland: Untersuchung der Neubaupotentialfläche
    Für die potentielle Wohnbaufläche „Hofstraße 150 inkl. Hinterland“ ist ein Bebauungsplan-Aufstellungsverfahren nach §13a BauGB einzuleiten, um die Errichtung von öffentlich gefördertem Wohnungsbau auf Grundlage des Bebauungsvorschlags Nr. 2 zu ermöglichen.
  • Merke: Für THS wird Inverstor zur privaten Bedienung gesucht also soll zusätzlich  Hofstraße 150 samt Hinterland für öffentlich geförderten Wohnungsbau zerstört werden.
  • Bebauungsplan Nr. 63 A, 1. Änderung für einen Bereich zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße:
    Abhandlung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung
    Offenlagebeschluss
  • Bebaungsplan Nr. 62A, 2. Änderung für den Bereich Oderstraße:
    Erweiterung des Plangebietes
    Abhandlung der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung
    Offenlagebeschluss

Das leistet ein Baum

Diese etwa
100 Jahre alte Buche
sollten Sie sich etwa 20 m hoch
und mit etwa 12 m Kronendurchmesser vor-
stellen. Mit ihren 60.000 BIättern verzehnfacht
sie ihre 120 qm Standfläche auf etwa 1200 qm Blattfläche.
Durch die Lufträume des Schwammgewebes entsteht eine Zell-
oberfläche für den Gasaustausch von etwa 15.000 qm, also zwei Fuß-
ballfeldern ! 9.400 Liter = 18 kg Kohlendioxid verarbeitet dieser Baum
an einem Sonnentag. Das ist der durchschnittliche Kohlendioxidabfall
von zweieinhalb Einfamilienhäusern. Bei einem Gehalt von 0,03%
Kohlendioxid in der Luft müssen etwa 36.000 cbm Luft durch diese
BIätter strömen mitsamt den enthaltenen Bakterien, Pilzsporen,
Staub und anderen schädlichen Stoffen, die dabei größtenteils im
Blatt hängen bleiben. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet,
denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an
demselben Tag. Die 13 kg Sauerstoff, die dabei vom Baum durch die
Photosynthese als Abfallprodukt gebildet werden, decken den Bedarf
von etwa 10 Menschen. Für sich produziert der Baum an diesem Tag
12 kg Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut.
Einen Teil speichert er als Stärke, aus einem anderen baut
er sein neues Holz. Wenn nun der Baum gefällt wird z.B.
als Ergebnis einer Einigung zwischen einer Erben-
gemeinschaft, der Stadt Hilden und der
Bezirksregierung
oder gerade
dort ein Geräte-
schuppen auf-
gestellt werden
soll, so müßte
man etwa 2.000
junge Bäume mit
einem Kronenvolumen
von 1 cbm pflanzen, wollte man ihn vollwertig
ersetzen. Die Kosten dafür dürften etwa 127.177,- EUR betragen!