Autor-Archiv:Ursula Probst

Neues aus Absurdistan

Vermutlich war der Preis für die Übertragungsrechte für 3 Spiele der Deutschen bei der WM viel zu hoch oder die allgegenwärtigen Wiederholungen von Uraltkrimis und Konsorten auf restlos allen öffentlich rechtlichen Anstalten sind auch noch zu teuer…

Jetzt versucht man sogar bei gemeinnützig anerkannten Vereinen zusätzlich noch Geld zu schinden für das „ausgewogene Bildungsfernsehen“…

Noch Fragen?

Bauwut grassiert wieder im Hildener Norden

– die RP hat Tagesaktuell berichtet. Die Berichte waren so gut, dass wir uns einfach zurück gelehnt haben. 

Chapeau  

Für Sie hier die Links zu den RP-Artikeln – mit ein paar Kommentaren/Bemerkungen von uns.

RP 13.06.18: Anwohner klagt über zugeparktes Viertel

Natürlich sieht die radelnde Verwaltung jede Menge freier Parkplätze und kann den Frust der Anwohner überhaupt nicht verstehen…

RP 15.06.18:  Oderstraße: Harte Kritik am Bauprojekt

Ganz zu Recht gibt es harte Kritik am Bauvorhaben: Grünflächen sollen vernichtet werden – das ist nicht zuletzt auch eine Zumutung für die Bestandsmieter an der Oderstraße

RP 16.06.18: Oderstraße: Anwohner formieren sich

Zitat aus Artikel RP :“Ich kann mich sogar noch daran erinnern, dass der alte Herr Derr, der inzwischen leider verstorben ist, mit dem Blick ins Grüne geworben hat“, erinnert sich Apel. Jetzt an diesen Stellen alles zuzubauen, bedeute nicht nur einen großen Qualitätsverlust für die Anwohner – es führe auch die damalige Werbekampagne ad absurdum.

RP 19.06.18: Nach Bürger-Ärger: Politik sucht Lösung für Oderstraße

Wenn die gewählten Herrschaften im Rat samt Verwaltung gesunden Menschenverstand aktivieren würden, müssten sie jetzt nicht mit dem Nachdenken beginnen – dann hätten sie schon lange vorher festgestellt : so geht es nicht! Diesmal ziehen auch die sonst immer gerne benutzten Argumente von Entschädigungszahlungen, Eingriff in Eigentumsrechte usw. nicht!

RP 22.06.18: Wenn der Bürger stört . . .

Superbeitrag in der RP -hoffentlich wartet kein Maulkorb…

Vorweg zum nächsten RP-Artikel : Die MUTige Anregung in der Bürgeranhörung lautete (nicht wörtlich): Streichen sie die geplanten Gebäude an der Oderstraße ersatzlos besonders im Hinblick auf die Klimaerwärmung und Gefahren für die Bürger durch Starkregen und weitere Wetterphänomene. Andere Städte beginnen bereits ernsthaft über Entsiegelung nachzudenken und diese in Angriff zu nehmen während Hilden immer noch gerne das Placet zum weiteren Versiegeln gibt.

RP 26.06.18: Klimawandel belastet 38.000 Hildener mit „Hitze-Inseln“

Das spricht alles für sich. Trotzdem noch eine Bemerkung: Der DWD (Deutsche Wetter Dienst) hat vor Jahren die Giesenheide zunächst als Kaltluftentstehungsgebiet erkannt und – wer weiß schon was hinter den Kulissen abgelaufen ist – später sang und klanglos  bemerkt dann doch lieber nicht…

Jetzt soll außer der Bebauung an der Oderstraße auch das gesamte Bungert Gelände (ohne MacDonalds) großflächig zugepflastert werden.

So sieht Umweltschutz in Hilden aus

Hier finden Sie den Jahresbericht des LANUV:  Jahresbericht LANUV 2017

Natürlich wird gebaut

– hatte jemand etwas anderes erwartet?

Sorry, bin spät dran mit  Ergebnis aus dem StEA. Manchmal fehlt eben die Zeit oder die Konzentration.

Die RP hat mich erinnert.

Das kurzgefasste Resümee:

  1. Alle wollen immerzu die Außenbereiche freihalten von Bebauung (wo gibt es die eigentlich noch?  unbebaut!) – es findet sich aber immer eine Mehrheit, um genau dort dann doch zu bauen…
  2. Die Allianz gab sich vorübergehend einen grünen Anstrich – der Lack war aber sehr schnell verwittert.  Ein Spaziergang mit Herrn Bungert hat dazu gereicht…
  3. B90 versucht die grüne Farbe zu übernehmen und möchte zunächst ihren Sündenfall Giesenheide zu Ende bebauen lassen…
  4. Bei der BA wurde bis vor einiger Zeit Umweltschutz groß geschrieben – die Zeiten sind auch vorbei…
  5. Die Baufraktion freut sich – mit dem Investor – mal wieder mal ein Loch in den Bauch…
  6. Die SPD denkt schon darüber nach, Wohnungen für die vermeintlich zusätzlichen Arbeitnehmer zu bauen…
  7. Frau Hoff freut sich mit der Baufraktion über weitere Bebauung in der dichtest besiedelten kreisangehörigen Stadt von NRW.  Hilden erreicht hier außerdem Platz 10 von allen Städten in NRW –  Siehe IT-NRW – In ganz Deutschland belegt Hilden  Platz 34   Siehe Wikipedia.
  8. Es ist halt sehr einfach, Frau Hoff,  eine Muster-Gemeinde im zusätzlichen Flächenverbrauch zu sein, wenn die Flächen bereits verbraucht sind…

 

Mittwoch 02.05.2018 im StEA

Reste von Grün im Hildener Norden gesichtet – das muss sich ändern!

Bei B-Plan 62a Oderstraße ist die Messe doch schon fast gesungen.

Neu dazu kommt der Außenbereich Gerresheimer/Nordring, Die Stadt Hilden wandelt Pacht in Cash und Bungert hat wohl endlich einen Käufer gefunden – statt Tennis und Golf demnächst nur Gewerbe…

Das gefällt der SPD in Hilden so gut, dass sie jetzt schon dafür Reklame auf ihrer Homepage macht.

Wenn Sie das interessiert: Mittwoch 02.05. ab 17:00 Uhr öffentliche Sitzung  im Bürgersaal im Bürgerhaus Mittelstraße. Tagesordnung Stadtentwicklungsausschuss 

PM BUND: BUND mit neuer Klage gegen Tagebau

Düsseldorf, 20. April 2018 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will mit einer neuen Klage gegen den Braunkohlentagebau die Restflächen des wertvollen Hambacher Waldes retten. Die Natur- und Klimaschützer reichten heute beim Verwaltungsgericht Köln einen Antrag auf Aufhebung der Zulassung des Hauptbetriebsplans für den Zeitraum vom 01.04.2018 bis 31.12.2020 ein. Die Bezirksregierung Arnsberg hatte die bergrechtliche Zulassung für den Tagebau Hambach auf Antrag der RWE Power AG am 29. März 2018 erteilt und gleichzeitig deren sofortige Vollziehung angeordnet. Weiterlesen →

Beethovenstraße: Alle haben gepennt – jetzt lacht der Investor

Abrissgenehmigung erteilt – die Wohnungen leer –  die kleinen Geschäfte auch – nur Norma bleibt noch bis Juli.

Wie und zu welchem Preis die Mieter neuen Wohnraum gefunden haben ist nicht bekannt. Anscheinend gibt es ja doch genug preisgedämpften Wohnraum in Hilden…

Wer die Ex-Ladenmieter unterstützt bei der Suche nach einem neuen Objekt zur Existenzsicherung ist nicht bekannt.

Bekannt ist aber dass „…Real Estade GmbH“ mitmischt und

Zitat RP: Die neuen Eigentümer  das Objekt nicht behalten wollen, sondern es im Rahmen eines Bieterverfahrens an nationale und internationale Investoren weiterveräußern.

Noch Fragen?

Hier der Link zum Artikel in der RP: RP 11.04.2018 Norma bleibt bis Juli