So wurde u.A. entschieden im StEA

Wie nicht anders zu erwarten wird Einleitung des  Verfahrens zur Änderung des B-Plans 62A (Bereiche an der Oderstraße) mehrheitlich beschlossen.

B90  hat wegen der Bäume auf der Freifläche Bedenken – BA ist gegen das Vorhaben, da Wohnqualität für derzeitige Bewohner sinken werde –  CDU hat Bedenken wegen Parkplatz-Situation – Allianz weist auf Parkprobleme hin – SPD will 30 % sozialen Wohnungsbau.

Immerhin – hier wird sogar mal an Parkplätze gedacht…

Auch beschlossen:  Aufstellung der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 63A für einen Bereich zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße.

Natürlich wird auch der Offenlagebeschluss  für Bebauungsplan Nr. 263 ( Grundstücke Schützenstraße 41 und 43) mehrheitlich gefasst. Auch ohne 30 % Sozialwohnungen kann die SPD entgegen früherer Ankündigung zustimmen…

Morgen – Mittwoch – 08.11.2017 – StEA –

ab 17:00 Uhr öffentliche Sitzung Stadtentwicklungsausschuss u.A. mit den Bebauungsplänen  62A, 63A und 263:

Bereiche an der Oderstraße (62A) und zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße (63A) werden nachverdichtet.

Wer zweifelt daran, dass die Offenlage für den Bebauungsplan Nr. 263 (Schützenstraße 41 und 43) beschlossen wird?

Wir jedenfalls nicht und sind auch jetzt schon überzeugt davon, dass der B-Plan genau so beschlossen wird, wie der Bauherr es gerne möchte…

Zitat aus Sitzungsvorlage: Mit dem vorliegenden Bebauungsplan der Innenentwicklung verfolgt die Stadt Hilden das im Baugesetzbuch verankerte, planerische Ziel, die innerstädtische Nachverdichtung der Inanspruchnahme von Außenbereichsflächen im Sinne des § 1a Abs. 2 BauGB vorzuziehen.

Und wo bitte außer  Stadtwald (zweckgebundene Schenkung) und Karnap (wird gerne angeknabbert) gibt es denn auf Hildener Stadtgebiet überhaupt noch nicht überplante bzw. nicht bebaute Außenflächen?

Hier die Tagesordnung mit weiter führenden Links

 

V5rd@m6t! Alles, was wir über Passwörter gelernt haben, stimmt nicht…

Was sind Hacker? Ganz einfach: Arbeiter mit einer Axt!
Die können schon ganz schön viel Frust erzeugen – vor allem, wenn sie das dritte Mal zuschlagen. Eigentlich sind wir ja sehr MUTig, aber jetzt hat uns der MUT vorübergehend ein wenig verlassen. Wir haben derzeit einfach keinen Bock auf Yuhu und halah (u.v.a. Hinterlassenschaften des Hackers).
Wenn der MUT wiederkommt, können Sie auch wieder auf die alten Inhalte unserer Homepage zugreifen und ihre direkten Links funktionieren wieder.
Bis dahin – wir arbeiten dran…

Presse zur CO-Pipeline

Neuerlich Grüne Unterstützung für die Initiative „Stopp-CO-Pipeline“
Kaum ist die Regierungsverantwortung weggefallen, schon kommt man aus der Deckung und unterstützt die Bürger wieder…

WZ 20.10.2017: Zittern um die Gas-Pipeline geht weiter

Sendung des NDR zum Thema TÜV wirkt nach.

Lokalbüro Düsseldorfer Nachrichten Dienst: Schonungslose TV-Analyse: Der TÜV – Siegel ohne Wert?

RP 10.10.2017:CO-Pipeline: Die Rolle des TÜV

Der TÜV – ein Siegel ohne Wert?

Nach der Sendung des NDR am 06.07.2015 jetzt die Neuauflage des Beitrags „Der TÜV – ein Siegel ohne Wert?“. Die Doku vom 06.07.15 ist leider nicht mehr in der Mediathek – so können wir auch „Alt und Neu“ nicht wirklich aktuell vergleichen. Vermutlich nur alter Wein in neuen Schläuchen – aber trotzdem immer noch sehr sehenswert!
Seinen Sie also jetzt schnell – der Beitrag ist nur noch bis 09.10.2017 in der Mediathek verfügbar:
Der TÜV – ein Siegel ohne Wert?
Hier die Pressemitteilung der Initiative „Stopp-CO-Pipeline“:
PM CO-Pipeline 171005
Die könnten Sie in der Tat noch mit der PM vom 07.07.2015 vergleichen. Hierzu der Link:
Beitrag vom 08.07.2015

Schulplätze

Die neue Kita in einem der Schulgebäude auf dem Gelände der Theodor-Heuss-Schule wird demnächst komplett eröffnet. Die noch vorhandenen Gebäude sollen nach dem Willen einiger Parteien abgerissen und dann in Wohnraum umgewandelt werden.

Die Albert-Schweitzer-Schule wurde bereits 2009 aufgegeben. Das gesamte Gelände soll für Wohnraum – besonders auch für junge Familien – genutzt werden. Letzten Monat wurde der Abriss der Albert-Schweizer-Hauptschule beschlossen.

In Hilden wird Schulraum vernichtet, der wahrscheinlich in den kommenden Jahren fehlen wird!

In vielen Städten zeigt sich dieses Jahr nach den Sommerferien ein Problem das seit längerer Zeit absehbar war. Viele Schulkinder finden keinen Platz in weiterführenden Schulen in der Nähe des Wohnorts. Für viele bedeutet das lange Schulwege.

In Köln mussten 159 Kinder von der Stadt auf von Eltern und Kindern nicht gewünschte Schulen umverteilt werden. Oftmals gab es nicht nur Absagen von der Schule der ersten Wahl, sondern auch von der der zweiten und dritten Wahl.

In Frankfurt ist die Zahl der Schüler, die nicht in ihrer Umgebung zur Schule gehen können, sogar noch höher. Insgesamt hat das Staatliche Schulamt 544 Kindern einen Platz zuweisen müssen, oft auch in Schulen die sowohl von Eltern als auch Kindern abgelehnt wurden.

In Bochum hat sich sogar der Stadtverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft an einem offenen Brief des Bochumer „Forum für Antirassismus und Kultur e.V.“ an die Verwaltung beteiligt. In dem Brief werden die fehlenden Schulplätze, der Lehrermangel und das Fehlen von Klassenzimmern beklagt.

In Berlin gibt es eine Prognose der Senatsbildungsverwaltung, die davon ausgeht, dass im Jahr 2021 rund 18.000 Schulplätze fehlen werden.

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass die Zahl der Schüler deutlich ansteigen wird. Die Studie prognostiziert für 2025 eine Schülerzahl von 8,3 Millionen, das zuständige Ministerium geht nur von 7,2 Millionen Schülern aus. Es fehlen laut Bertelsmann Stiftung in Grundschulen – entsprechend zeitversetzt dann auch in weiterführenden Schulen – Lehrer und Klassenzimmer.

Die in Hilden öffentlich zur Verfügung stehenden Zahlen sind aus dem Jahr 2013 und damit aus heutiger Sicht so veraltet, dass damit keine vernünftigen Prognosen zu erstellen sind.
Weder der gesellschaftlichen Änderung hin zu mehr Kindern noch der Zuwachs durch Flüchtlinge sind in den veralteten Zahlen enthalten.

Für eine seriöse, vernünftige Planung müssen  in Hilden neue und aktuelle Zahlen auf den Tisch.

An der dringend benötigte zusätzliche KITA lässt doch schon erkennen, dass auch Hilden sich die Vernichtung von Schulräumen nicht erlauben kann…

Mit Blick auf die Studie der Bertelsmann Stiftung und den Zahlen und Prognosen aus dem Bundesgebiet, stellt sich die Frage, ob es nicht zu kurz gedacht ist, alte Schulgebäude abzureißen und aus den freien Flächen Bauland zu gewinnen – gerne dann für Familien mit Kindern…

Wo sollen die Kinder der neuen Kita auf dem Gelände der Theodor-Heuss-Schule später einmal zu Schule gehen?