Autor-Archiv:Ursula Probst

Eilaktion vom Umweltinstitut München

Schluss mit Glyphosat, Herr Juncker!

Glyphosat gilt als wahrscheinlich krebserregend und wird mit dem Vogel- und Insektensterben in Verbindung gebracht. Schon sechsmal ist die EU-Kommission damit gescheitert, eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten für die Wiederzulassung des meistgenutzten Ackergifts der Welt zu gewinnen. Schon am 15. Dezember läuft die alte Genehmigung aus, doch die Kommission erwägt, die Wiederzulassung im Alleingang durchzudrücken!

Schreiben Sie jetzt an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, damit er seine Geisterfahrt beendet und das Glyphosat-Verbot auf den Weg bringt.

Hier der Link zur E-Mail-Aktion:

Ziehen Sie die Notbremse und verbieten Sie Glyphosat, Herr Juncker!

So wurde u.A. entschieden im StEA

Wie nicht anders zu erwarten wird Einleitung des  Verfahrens zur Änderung des B-Plans 62A (Bereiche an der Oderstraße) mehrheitlich beschlossen.

B90  hat wegen der Bäume auf der Freifläche Bedenken – BA ist gegen das Vorhaben, da Wohnqualität für derzeitige Bewohner sinken werde –  CDU hat Bedenken wegen Parkplatz-Situation – Allianz weist auf Parkprobleme hin – SPD will 30 % sozialen Wohnungsbau.

Immerhin – hier wird sogar mal an Parkplätze gedacht…

Auch beschlossen:  Aufstellung der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 63A für einen Bereich zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße.

Natürlich wird auch der Offenlagebeschluss  für Bebauungsplan Nr. 263 ( Grundstücke Schützenstraße 41 und 43) mehrheitlich gefasst. Auch ohne 30 % Sozialwohnungen kann die SPD entgegen früherer Ankündigung zustimmen…

Morgen – Mittwoch – 08.11.2017 – StEA –

ab 17:00 Uhr öffentliche Sitzung Stadtentwicklungsausschuss u.A. mit den Bebauungsplänen  62A, 63A und 263:

Bereiche an der Oderstraße (62A) und zwischen der Straße Grünewald und der Köbener Straße (63A) werden nachverdichtet.

Wer zweifelt daran, dass die Offenlage für den Bebauungsplan Nr. 263 (Schützenstraße 41 und 43) beschlossen wird?

Wir jedenfalls nicht und sind auch jetzt schon überzeugt davon, dass der B-Plan genau so beschlossen wird, wie der Bauherr es gerne möchte…

Zitat aus Sitzungsvorlage: Mit dem vorliegenden Bebauungsplan der Innenentwicklung verfolgt die Stadt Hilden das im Baugesetzbuch verankerte, planerische Ziel, die innerstädtische Nachverdichtung der Inanspruchnahme von Außenbereichsflächen im Sinne des § 1a Abs. 2 BauGB vorzuziehen.

Und wo bitte außer  Stadtwald (zweckgebundene Schenkung) und Karnap (wird gerne angeknabbert) gibt es denn auf Hildener Stadtgebiet überhaupt noch nicht überplante bzw. nicht bebaute Außenflächen?

Hier die Tagesordnung mit weiter führenden Links