Neues aus Rat und Stadtentwicklungsausschuss

Neuer Baudezernent gewählt

CDU-Mitglied wird einstimmig (dank der Enthaltung der SPD) gewählt. Bericht Lokalkompass

Wir gratulieren Herrn Stuhlträger und hoffen auf sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit den wenigen noch verbliebenen Ressourcen in Hilden und darauf, dass er sein Ziel niemals aus den Augen verliert:

“Mein Ziel ist, dass Hilden lebens- und liebenswert bleibt”, so der gewählte Kandidat.

Die Stadthalle wird erst mal kein Denkmal – siehe dazu  RP vom  14.09.2019

Das Bauvorhaben von Vonovia  am Gerhard-Hauptmann-Hof findet  keine Zustimmung bei den Politikern. Siehe dazu Artikel RP vom 13.09.2019

Schon sehr erstaunlich diese Einigkeit aller Parteien gegen dieses Bauvorhaben…

 

Rat und StEA öffentliche Sitzung am Mittwoch 11.09.2019

Hilden – Bürgersaal im Bürgerhaus – Mittelstraße 40

17:00 Uhr Rat –  Stadtrat wählt neuen Baudezernenten

Keine Groko-Entscheidung bei der Wahl. Da sind wir doch ganz gespannt auf das Ergebnis…

18:00 Uhr Stadtentwicklungsausschuss – mit dieser Tagesordnung

Bei der Tagesordnung könnte es länger dauern und vielleicht sogar echte Diskussion aufkommen…

Einige wenige Punkte daraus hier explizit aufgegriffen:

  • Überbauung des Regenrückhaltebeckens Theodor-Heuss-Schulgelände scheint vom Tisch zu sein:

Zitat: Die Verwaltung spricht sich deshalb aus wirtschaftlichen, bautechnischen, rechtlichen und ökologischen Gründen gegen die Variante eines mit Wohnbebauung überbauten unterirdischen Stahlbetonbeckens aus. Hier der Link zu dieser Sitzungsvorlage

  • Dank der Einsicht des Eigentümers wird Änderung des Bebauungsplan Nr. 62 A (Oderstraße) eingestellt.
  • im Nachgang zu unserem Artikel der Hinweis, dass auch die Verwaltung  die Bebauung  “Westlicher Westring” und “Karnap West”  ablehnt,  aber gleichzeitig auch eine höhere Verdichtung  “Richrather Str. an der Stadtgrenze zu Langenfeld” ggf. anregt.
    Der folgende Satz aus der Sitzungsvorlage könnte uns ja gefallen, wenn wir nicht wüssten, wie Hilden tickt…

    Letztendlich steht die Umsetzung der Vorgaben aus der 1. Regionalplanänderung in konkrete Bebauungspläne auf kommunaler Ebene jedoch immer unter dem Vorbehalt der kommunalen Planungshoheit. Der jeweilige Rat der Stadt entscheidet über die Einleitung von Bauleitplan-Verfahren, nicht die Bezirksregierung in Düsseldorf.
    Hier der Link zu dieser Sitzungsvorlage

  • Fast hätten wir den Einsatz einer Weggefährtin  bei so mancher Aktion vergessen. Das darf nicht passieren.
    Unter TOP 2.3 wird über den Antrag von Elisabeth Harsewinkel zum Denkmalschutz für die Stadthalle beraten. (RP vom 07.09.) 

 

Offenlage Regionalplan der Bezirksregierung Düsseldorf

bis zum 30.09.2019: “1. Änderung des Regionalplans Düsseldorf (RPD) – Mehr Wohnbauland am Rhein”

Auch Sie können Anregungen und Bedenken sowie Stellungnahmen vorbringen

  • schriftlich per Post (Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 32, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf)
    oder per Telefax (0211-475-2982),
  • elektronisch per E-Mail (Dez32.Regionalplanung@brd.nrw.de)  (Anm. des Verfassers: hierbei machen wir drei ??? ) oder
  • zur Niederschrift bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Regionalplanungsbehörde während der Auslegungszeiten an diesem Standort. Für die Niederschrift wird um möglichst telefonische Anmeldung unter Tel. 0211-475-2357 gebeten.

Hilden ist an drei Stellen betroffen:

Weiterlesen →

Hitze-Inseln sind für alle da

Endlich kann die Groko in Hilden weiter daran arbeiten.

Das Sommerloch ist gestopft, die Sommerferien sind zu Ende: jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Hildener Bauprodukt.

Nur 38000 Einwohner von Hilden leiden unter Hitze-Inseln (Wir berichteten). Das wäre doch gelacht, wenn nicht alle Hildener in den zweifelhaften Genuss kommen würden…

Wie ist das zu schaffen? Hier ein paar zusätzliche Tipps für die Hildener Groko –  auf den Gros sind sie eh schon selbst gekommen Weiterlesen →

Bauen ohne Ende – Groko Hilden will wieder zuschlagen

Jetzt sollen schon Regenrückhaltebecken mit Wohnbebauung überbaut werden. Größeren Unfug haben wir selten erlebt und in Hilden gibt es schon reichlich…

Wenn Sie sich an dieser Stelle über Groko wundern, hier die Erläuterung:

Wir haben schlicht und einfach den jetzigen AfD-Ratsherrn Ralf Bommermann mit seinem Vorschlag der Überbauung seiner Ursprungs?partei CDU zugeordnet – prompt springt der neue Bauwütige Ratsherr Kevin Buchner von der SPD darauf an  und die Groko steht, um auch diesen Unfug vermutlich durchzudrücken…

Hier erst mal der Link zur RP wo sie den Unfug nachlesen können:  RP: Heuss-Areal: Beschluss wieder vertagt

Andere Städte und Stadtwerke haben schon lange Richtlinien, wie Regenrückhaltebecken anzulegen sind:

Planungs- und Gestaltungsgrundsätze für Regenrückhaltebecken im Stadtgebiet

Denken wir einen kleinen Moment darüber nach, weshalb es heutzutage Regenrückhaltebecken geben muss:

Wenn die Wiesen, Äcker und Freiflächen asphaltiert und gepflastert sind, mit Häusern und Straßen zugebaut , dann bleibt eben kein offener Boden mehr zur Versickerung des Wassers das vom Himmel fällt.

Also müssen Rückhaltebecken her. Da unsere Groko aber noch viel mehr bebauen will, ist es doch reine Platzverschwendung solche Becken nicht zu überbauen.

Die Konsequenzen dieses Unfugs bedenken wir lieber nicht. Wenn die dann zu Tage treten, sagen wir einfach: “Nach uns die Sintflut…” 

Übrigens: Nächstes Jahr ist Kommunalwahl und da haben wir Bürger mit unsere Stimme die Chance, der Groko das Handwerk zu legen

 

Info-Stand BUND: “Hilden brennt an allen Ecken”

Samstag, 6. Juli 2019, 10.00 bis 13.00 Uhr, Mittelstraße am Alten Markt

BUND informiert über klimaschädliche Planungen

Wir erleben den zweiten Supersommer in Folge mit neuen Hitze- und Trockenheitsrekorden. Die Menschen im dicht besiedelten Hilden sind bereits heute besonderen Belastungen ausgesetzt, wie das LANUV bereits im Jahr 2018? festgestellt hat. hier Link zu LANUV Bericht 2018  Ein Klimaschutzkonzept soll mögliche Lösungen aufzeigen, doch das ist noch nicht einmal in Auftrag gegeben.

Stattdessen soll an allen Ecken weiter gebaut werden. Der BUND Hilden informiert über aktuelle und zukünftige Projekte und die Risiken, die mit einer weiteren Flächenversiegelung einhergehen am Samstag, 6. Juli 2019, 10.00 bis 13.00 Uhr, Mittelstraße am Alten Markt.

Dort haben alle Besucher die Möglichkeit mit Ihrer Unterschrift Bürgeranträge zu unterstützen, um den Hildener Stadtrat zu mehr Beachtung der Interessen von Hildener Bürgerinnen und Bürgern in der Stadtgestaltung und zu den A3 .Planungen zu bewegen.

Schon wieder Limburg…

Am 28.08.2007 explodiert bei Limburg eine Pipeline

Spiegel online 28.08.2007: 100-Meter-Flamme schoss auf Dorf zu

Zitat aus unserem Pipeline-Lexikon (Seite 16):  Pipeline- Unglücke  

Ursächlich sind laut Statistiken zu etwa 50 % äußere Einwirkungen (Baggerunfälle), gut 40  % inneres Versagen und knapp 10 % sonstige Umstände, vor allem geologische Einflüsse. Explosionsunglücke können lebensbedrohende Auswirkungen in bis zu 300 m Entfernung verursachen. Künftig muss daher mit raumordnerischen Maßnahmen ein hinreichender Abstand von Pipelines und Bebauung sichergestellt werden.
(®UN ECE).

Hier der Link zu unserem Pipeline Lexikon

Auch die Gefahr durch  Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg ist darin bereits thematisiert (Seite 12)

Am 22.06.2019 explodiert eine Weltkriegsbombe mit chemischen Zünder ohne Fremdeinwirkung bei Limburg und hinterlässt einen tiefen Krater

Spiegel online Weltkriegsbombe explodiert auf Feld in Limburg von selbst

Das lässt natürlich die Gefahren für und durch die CO-Pipeline wieder richtig hochkochen…

Hierr die Pressemitteilung der Initiative “Stopp CO-Pipeline”

Investor scheint schlauer als die Groko in Hilden

Kirschbaum  ist zwar schon gefällt, aber jetzt zieht nach massiven Protesten der Anwohner der Investor den Bauantrag zurück.

Besser auf 14 Wohnungen verzichten und dafür den Frieden mit den Mietern der am Planvorhaben  angrenzenden Wohnungen dauerhaft sichern. Der Kampf hat sich also gelohnt – auch für das Klima.

Großes Lob für die Akteure an der Oderstraße   und für den einsichtigen Investor Derr. Nicht zu vergessen, die kleinen Parteien, die der Groko Dampf gemacht haben. 

Hier der Link zur RP: Derr zieht Bauantrag für Grünfläche an der Oderstraße zurück