Investor scheint schlauer als die Groko in Hilden

Kirschbaum  ist zwar schon gefällt, aber jetzt zieht nach massiven Protesten der Anwohner der Investor den Bauantrag zurück.

Besser auf 14 Wohnungen verzichten und dafür den Frieden mit den Mietern der am Planvorhaben  angrenzenden Wohnungen dauerhaft sichern. Der Kampf hat sich also gelohnt – auch für das Klima.

Großes Lob für die Akteure an der Oderstraße   und für den einsichtigen Investor Derr. Nicht zu vergessen, die kleinen Parteien, die der Groko Dampf gemacht haben. 

Hier der Link zur RP: Derr zieht Bauantrag für Grünfläche an der Oderstraße zurück

Groko in Europa abgewählt

– auch die Hildener Bürger waren daran sehr gut beteiligt:

CDU: 27,6 % (-7,0)

SPD: 17,6 % (-17,7)

Grüne: 24,2 % (+15,6)

Das gibt uns Hoffnung für die Kommunalwahl 2020 auf ein Ende der Bauwut in Hilden.
Aber Vorsicht: nicht überall wo Grün draufsteht ist auch Grün drin.

Da werden auch schon mal sehr gerne Grünflächen in Gewerbegebiete umfunktioniert…

Hier der Link zu unserem Beitrag Hildener Groko-Entscheidung Hofstraße

 

 

Groko Hilden hat wieder zugeschlagen

Bebauung an der Hofstraße auf den Weg gebracht!

Gegen die Stimmen der kleinen Parteien sollen 33 Wohnungen gebaut werden. Kosten für öffentliche Infrastruktur nur schlappe 732.300 EUR – macht dann pro Wohnung ca. 22.190 EUR. Wegen der Bahnstrecke ist eine Lärmschutzwand notwendig und auch das reicht noch nicht – es müssen auch noch passive Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden.

Als höhnisches Add On wird dafür auch noch ein Investor für Sozialwohnungen gesucht. Damit wissen dann alle, dass das Haltbarkeitsdatum für “sozial” in nicht allzu weiter Ferne liegt. Nachhaltigkeit sieht anders aus!!

Hier der Artikel der RP zum Thema: RP 23.05.2019: Investor für Sozialwohnungen gesucht

Und unsere noch Beigeordnete will das auch noch mit theoretischer Bürgerbeteiligung schmackhaft machen. Dabei wissen wir doch alle, dass der Stopp eines Bauvorhabens in Hilden eigentlich nur über das OVG Münster funktioniert…

Frage: Gibt es an der Stelle Klageberechtigte?

 

Ostereier suchen in der Giesenheide

Ostermontag – 22.04.2019 – ab 15:00 Uhr – Giesenheide – am Wäldchen vor der Schweinebrücke über die A46

Traditionelles MUTiges Ostereiersuchen findet auch dieses Jahr wieder in der Giesenheide statt!

Ostermontag am 22.04.2019 ab 15:00 Uhr sind alle Kinder bis 12 Jahre eingeladen in der Giesenheide die MUTigen Ostereier zu finden.

Wie immer wünschen wir uns, dass Petrus die Aktion wieder unterstützt und für trockenes Wetter sorgt.

Für alle Fälle gilt auch in diesem Jahr wieder unser Abkommen mit dem Osterhasen:

Bei Regen, Schnee und Matsche wird er die Ostereier für die Kinder in unser Auto legen!

Über eine rege Teilnahme und viel Sonnenschein würden wir uns sehr freuen.

Petition von Mehr Demokratie e.V.

Attac  hat  die Gemeinnützigkeit verloren, die Deutsche Umwelthilfe soll sie verlieren, Campact stellt keine Spendenbescheinigungen mehr aus. Aber Berufsverbände wie der Verband der Automobilindustrie sind  steuerbefreit und Beiträge dürfen von der Steuer abgesetzt werden. Das ist ungerecht und schadet der Demokratie. Damit sich das ändert, muss der Bundestag das Gesetz ändern. Dafür setzen sich über 100 Organisationen ein.

Unter dem folgenden Link können auch Sie sich informieren und mitmachen:

Link zur Petition  

 

44 Klagen gegen CO-Pipeline laut Verw.Gericht

Hier für alle Interessierten kurzgefasst der aktuelle Stand des Verfahrens CO-Pipeline

Zitat Verwaltungsgericht Düsseldorf:

CO-Pipeline und kein Ende

Gegen den Planänderungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf zur CO-Pipeline vom 10. August 2018 sind sechs Klagen erhoben worden, fünf Klagen von Nachbarn und eine Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND). Die (Muster-)Klageverfahren gegen den Ausgangsbeschluss sind unverändert vor dem Oberverwaltungsgericht NRW anhängig. 38 – mit Blick auf die „Musterverfahren“ zum Ruhen gebrachte – Klageverfahren gegen den Ausgangsbeschluss sind weiterhin beim Verwaltungsgericht Düsseldorf anhängig. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts bleibt abzuwarten. Diese wird auch den Planänderungsbeschluss zum Gegenstand haben.

Auch die RP greift die Jahrespressemitteilung auf

Wenn Sie die Kläger unterstützen wollen: hier unser Artikel vom 18.02.2019

 

Bezirksregierung – schlimmer geht immer

Überschrift  RP vom 11.03.2019:

Karnap und Elb – Düsseldorf macht Druck beim Bauland

Hier der Link zum Artikel: Die Bezirksregierung will deutlich mehr Flächen für Wohnbebauung. Das geht aus einem nicht-öffentlichen Papier hervor. Die Empörung ist groß.

Mit jedem von Rat, Verwaltung und Investor neu initiiertem Bauvorhaben geht ein Aufschrei durch die Bürgerschaft von Hilden.

Und da will die Bezirksregierung nun noch einen draufsatteln. Das geht gar nicht!!!

Da muss jetzt gemeinsam recherchiert werden, wie das zu verhindert ist.